Finanzen Praxistipps

Sichere Zahlungsmethoden

Mittlerweile kaufen etwa 83 Prozent der geschäftstüchtigen Bundesbürger viele verschiedene Waren und Dienstleistungen im Internet ein. Beim Bezahlen stellt sich die Frage, ob die Waren oder Leistungen per Vorkasse auf Rechnung oder vielleicht doch mit einem Bezahldienst aus dem Internet beglichen werden sollen. Die zahlreichen Shops arbeiten dafür mit vielen verschiedenen Banken und Finanzdienstleistern zusammen. Welche Arten der Bezahlung sind aber sicher und worauf sollte besonders geachtet werden?

Sichere Zahlungsmethoden

Sichere Zahlungsmethoden

Online-Shops bieten Verbrauchern meist viele verschiedene Bezahlmethoden an

Spätestens seit der Schließung durch die Corona-Pandemie haben viele Einzelhändler zusätzlich einen Online-Shop eröffnet. Damit die Kunden ihre Waren und Dienstleistungen genau nach Wunsch bezahlen können, stellen die Shops oftmals viele verschiedene Bezahlmethoden zur Verfügung. Dazu zählen zum Beispiel:

– Giropay

– Klarna

– Kreditkarte

– (SEPA-)Lastschrifteinzug

– Paypal

Wer beim Einkauf im Internet noch mehr auf seine Anonymität achten möchte, kann bei autorisierten Fachhändlern die sogenannte Paysafecard kaufen und in verschiedenen Shops einlösen. Die Karte wird im Handel mit Bargeld oder per Kartenzahlung erworben. Wie bei einer Wertkarte werden bei einem Einkauf im Internet keine Konto- oder Kreditkartendaten abgefragt und können dadurch auch nicht in falsche Hände geraten.

Mit einem Käuferschutz ist das Bezahlen im Internet noch sicherer geworden

Das eine Zahlung bei einem Online-Einkauf verschwindet, ist bei den derzeit gängigen Verfahren sehr gering. Die Technik ist so weit fortgeschritten, dass in der Regel immer alle Aktionen, die beim Bezahlvorgang durchlaufen werden, stets nachvollziehbar sind. Durch den sogenannten Käuferschutz, den viele Zahlungsanbieter mittlerweile gewähren, erhalten Käufer im Internet auf jeden Fall ihr Geld zurück. Wenn der Verkäufer nicht liefert oder der Artikel nicht mehr zur Verfügung steht, geschieht die Rückzahlung teilweise sogar automatisch. 

Betrugsversuche finden bei Bezahldiensten durch Phishing-Attacken statt

Obwohl nahezu keine Fehler bei den Übertragungen der Zahlungsdaten passieren, sind die Nutzer der Bezahldienste im Internet mittlerweile vermehrt von sogenannten Phishing-Attacken betroffen. Viele Käufer werden bei den Betrugsversuchen dazu aufgefordert ihre Daten neu einzugeben oder zu aktualisieren. Auch das Klicken auf verschiedene Links wird oft verlangt. Die Webseiten und E-Mails der Betrüger sind den Originalen oftmals sehr genau nachempfunden. Von den echten Bezahldiensten werden diese Aktionen normalerweise nie gefordert. Viele Finanzdienstleister weisen auch explizit darauf hin, dass keine zusätzlichen Daten, Adressen oder auch Passwörter von den Mitarbeitern eingefordert werden.

Viele Bezahldienste schützen die sensiblen Kundendaten bei der Eingabe 

Im Gegensatz zu einer Überweisung oder dem Lastschriftverfahren haben die verschiedenen Online-Bezahldienste trotzdem einen klaren Vorteil. Dies gilt selbstverständlich auch für die Bezahlungen im Internet mit einer Kredit- oder Debitkarte. Bei den meisten Online-Bezahldiensten werden im Gegensatz zu den normalen Bezahlmethoden die Daten des Käufers schon nicht mehr angezeigt, wenn der zweite Schritt des Vorgangs läuft. Die sensiblen Kundendaten gehen dadurch überhaupt nicht mehr durch das Netz und können auch nicht ausspioniert werden. Wer einen Bezahldienst nutzt, muss trotz aller Vorteile immer noch auf seine eigene Sicherheit im Internet achten. Ein Log-in-Name und ein schwieriges Passwort sind daher ein Muss. Ein längeres Passwort mit Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und verschiedenen Sonderzeichen sollte beim Einkauf im Internet eine Selbstverständlichkeit sein.

Bildnachweis: Ngampol / stock.adobe.com

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