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Sicher in den eigenen vier Wänden: Diese Produkte helfen

Der Schutz vor Raubüberfällen und Einbrüchen in den eigenen vier Wänden liegt den meisten zu Recht am Herzen. Es gibt für viele Menschen nichts Schlimmeres, als in der eigenen, einst sicheren, Wohnung oder im Haus angegriffen zu werden. Die materiellen Folgen eines solchen Übergriffs sind oft weitaus geringer als die tatsächlichen psychischen Folgen. Wo, wenn nicht daheim, soll man sich noch sicher fühlen? Viele Produkte und Optionen schützen allerdings das eigene Heim. Aber welche Möglichkeiten helfen wirklich?

Sicher in den eigenen vier Wänden: Diese Produkte helfen

Sicher in den eigenen vier Wänden: Diese Produkte helfen

Schlösser und Sicherungen 

Im Grunde genommen sind Einbrecher faul. Sie suchen sich die Häuser und Wohnungen, die leicht zugänglich sind und keinen großen Widerstand leisten. Grundsätzlich befasst sich diese erste Einschätzung mit den Türen und Fenstern, immerhin sind das die idealen Einstiegsmöglichkeiten. Aber was können Bewohner tun? Gut sortierte Shops wie Wagner Sicherheit können dabei helfen, passende Lösungen zu finden:

  • Eingangstüren – moderne Schlösser mit dreifach verriegelnden Zylindern gelten als sehr sicher. Natürlich können auch diese Türen aufgestemmt werden, doch bedeutet dies Zeitaufwand und Lärm. Zum Glück können neue Schlösser und Verriegelungen auch in alte Türen und Türrahmen eingebaut werden. Für die zusätzlichen Schließvorrichtungen müssen nur neue Löcher gebohrt werden. 
  • Türen: Hilfsvorrichtung – wer zusätzlich auf Nummer sicher gehen möchte, der kann einen Riegel auf der Innenseite der Tür platzieren lassen. Je nach Modell schiebt er sich nur einseitig in eine fest in der Wand verankerte Vorrichtung, alternativ sperrt er die Tür in ihrer ganzen Breite fest ab. Die Riegel werden von innen meist mit einem Hebel verschlossen, von außen wird ein weiteres Schloss an der Tür angebracht, welches natürlich den modernen Sicherheitsrichtlinien entspricht. 
  • Fenster – oft sind es Fenster und Fenstertüren, die als Angriffsziel gelten. Fakt ist, dass es keine absolut einbruchssicheren Fenster und Fenstertüren gibt: Mit viel Zeit und Mühe ist ein Einbruch immer möglich. Es geht in der Praxis eher darum, möglichst viel Widerstand zu leisten. Im Durchschnitt sucht sich ein Einbrecher nach spätestens 90 Sekunden ein neues Ziel. Moderne Fenster bieten von Werk aus schon eine hohe Widerstandsklasse gegen Einbruchsversuche. 

Allerdings ist es oft die eigene Unbekümmertheit, die zu Einbrüchen führt. Auf Kipp gelassene Fenster sind quasi für alle Einbrecher eine Einladung. Dasselbe gilt für nur zugezogene, aber nicht abgeschlossene Terrassentüren. 

Um vergessene offene Fenster und Türen zu verhindern, gibt es längst smarte Lösungen. Tür- und Fensterkontakte lassen sich so anbringen, dass die Kippstellung eines Fensters nach einer vorab bestimmten Minutenzahl einen klaren Alarm abgibt. Nicht vollständig verschlossene Fenster lassen sich ebenfalls sichern. All diese Alarmlösungen funktionieren auch als echte Alarmanlage und/oder unterstützen die Heizungssteuerung. 

Sicherheitstechnik: Anlagen und Co.

Alarmanlagen und weitere Sicherheitstechniken sind beliebt und oftmals sehr nützlich. Dennoch gibt es immer wieder Schwierigkeiten: 

  • Sicherheitskameras – sie bieten keinerlei Schutz, wenn die Aufnahmen nach kurzer Zeit schon überschrieben werden. Ist der Hausbewohner im Urlaub und montags findet ein Einbruch statt, sind die aufgenommenen Daten unsinnig, wenn das Band dienstags wieder überschrieben wird. 
  • Alarmanlagen – sie dienen oft nur dem Lärm. Dieser ist wichtig, denn Nachbarn schauen dann genauer hin. Doch was ist, wenn es keine direkten Nachbarn gibt? Die Alarmanlage muss mehr können, als nur Sirenen anzuschalten. 

Rund um Alarmanlagen gibt es jedoch ein Problem. Theoretisch können sie direkt an die Polizei angeschlossen werden, doch sind Hausbesitzer für die Kosten verantwortlich, wenn es häufiger Fehlalarme gibt. Sinnvoller ist es, wenn die Alarmanlage mit direkten Nachbarn und natürlich dem eigenen Smartphone verbunden ist. So lässt sich leicht erkennen, ob eine Katze die Anlage ausgelöst hat oder ob sich doch jemand auf dem Grundstück befindet. 

Wichtig ist, dass die Kameratechnik immer scharf schaltet, wenn die Alarmanlage ein Problem meldet – und dass diese Daten nun über eine längere Zeit gespeichert werden. Die meisten Einbrüche werden bis heute nicht aufgeklärt, weil schlichtweg keine Beweise gesichert werden können. Eine mit der Kameratechnik verbundene Alarmanlage kann das Problem lösen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Daten in Echtzeit auf das Smartphone übertragen und somit gleich der Polizei zur Verfügung gestellt werden können. 

Wertschränke: Wertvolle Gegenstände gut aufbewahren

Fakt ist: Gewisse Wertgegenstände sollten nur dann zu Hause aufbewahrt werden, wenn ein bankähnlicher Safe bereitgestellt werden kann. Hier greift schon die Versicherungsfrage, denn Banken sind dafür verantwortlich, dass ihre gesicherten Schließfächer auch sicher sind. Aber wie lassen sich kleinere Geldbeträge und sonstige Wertsachen daheim gut aufbewahren?

  • Safe – für den Heimbereich gibt es Dutzende Safes. Wichtig ist, dass diese Sicherheitsschränke nicht beweglich sind. Wer sich online umschaut, der findet Safes mit einem Gewicht von dreißig Kilogramm, die überall im Haus aufgestellt werden können. Das Problem: Dreißig Kilogramm klemmt sich noch jeder Dieb unter den Arm. 
  • Sicherheit – der Safe muss sicher sein. Gut sind doppelte Sicherungen, die beispielsweise nach einem Code auch noch einen Schlüssel erfordern – oder umgekehrt. Zugleich sollte der Safe natürlich nicht an erwartbaren Stellen stehen. Kleiderschränke sind mit die erste Station, die von Einbrechern begutachtet wird. 
  • Was einlagern? – in einen heimischen Safe gehören höchstens wichtige Papiere und Unterlagen, kleinere Bargeldbeträge und hochwertiger Alltagsschmuck. Andere Wertgegenstände müssen in das Schließfach der Bank gegeben werden. 

Ein großer Fehler ist übrigens, in den Safe den Schließfachschlüssel der Bank samt Zuordnung zu legen. Ein simpler Schlüssel ohne jegliche Zuordnung ist für Diebe unbrauchbar, doch hängt ein Schildchen mit »Bank XY« am Schlüssel, haben die Diebe auch den Zugriff auf die echten Werte. 

Übrigens gibt es längst vernetzte Safes oder Kameras, die sich anschalten, sobald sich die Lichtverhältnisse ändern. Eine Wildkamera im Safe, die Aufnahmen macht, sobald sich die Tür öffnet und diese direkt auf einen Server lädt, kann unheimlich sinnvoll sein. Sicherlich findet der Einbruch dennoch statt, doch vor Safes zeigen sich Einbrecher oft unvorsichtig und schauen geradewegs in die Kameralinse. 

Fazit – die Hürden höher setzen 

Liegt ein Haus nicht schier mitten im Nirgendwo, so stehen Einbrecher stets unter Zeitdruck. Sie können es nicht riskieren, erst minutenlang an Fenstern und Türen herumzuhantieren. Daher ist es zuerst einmal wichtig, den Zugang zum Haus an sich zu erschweren. Sicherheitskameras, die an den Türen verbaut sind und die direkt Bilder in die Cloud laden, können schon abschreckend wirken. Eine Verbindung mit der Polizei hingegen ist nicht immer sinnvoll, denn unnötige Einsätze gehen auf Kosten des Kunden. Rund um die Safes ist immer Vorsicht geboten, da der Safe an sich sicher und gut verbaut sein muss. Es hilft nicht, wenn ein Einbrecher einen Sicherheitsschrank mühelos mit nach Hause nehmen kann. 

Bildnachweis: Brian Jackson / stock.adobe.com

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