Praxistipps Reisen

Sicher fahren: Mit dem Auto in den Winterurlaub

Lesezeit: 2 Minuten Wer sein Reiseziel in einem Wintersportgebiet mit dem Auto sicher erreichen will, sollte gut gerüstet sein. Die folgenden Hinweise sind aber auch für Autofahrten im winterlichen Alltagsverkehr von Nutzen.

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Sicher fahren: Mit dem Auto in den Winterurlaub

Sicher fahren: Mit dem Auto in den Winterurlaub

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Vor Antritt einer Reise in den Wintersport sollte man im Hinblick auf die zu erwartenden Belastungen körperlich gut vorbereitet sein. Ein gut geplantes Trainingsprogramm im Vorfeld sorgt für Kraft und Beweglichkeit und wirkt somit gravierenden Unfällen auf der Piste entgegen. Um den Urlaubsort mit dem Auto sicher zu erreichen, bedarf es im Vorfeld einiger Überlegungen und Vorbereitungen.

Die Reifen

Seit Einführung der situativen Winterreifenpflicht im Jahr 2010 ist wohl kein vernünftiger Autofahrer mehr bei  Matsch, Schnee oder Glatteis ohne Winterreifen oder Ganzjahresreifen unterwegs.

Auf eisigem Terrain unterwegs

Ist die Straße stark verschneit und geht es zudem noch bergan, sind allerdings oft sogar Winterreifen machtlos. Hier helfen nur noch Schneeketten, die man notfalls mietet, etwa beim ADAC, und die griffbereit (nicht unter dem Gepäck!) im Kofferraum liegen sollten. Ein Klappspaten leistet zudem gute Dienste, wenn das Fahrzeug in eine Schneewehe gerät. Das Anfahren auf spiegelglatter Fahrbahn ist ohne fremde Helfer, die für den erforderlichen Anschub sorgen, schwierig. Für den nötigen „Biss“ unter den Rädern sorgen Sand oder Splitt. Eine Tüte voll mit diesen „rauen Helfern“ sollte daher ebenso wenig fehlen wie ein Abschleppseil und ein Starthilfekabel.

Scheiben und Türschlösser

Hat der Wagen bei Minusgraden und Schneefall draußen gestanden, sind die Scheiben vereist. Ein Eiskratzer mit integriertem Schneebesen leistet gute Dienste beim Entfernen des Schnees und einer Eisschicht. Will man Kratzer auf den Scheiben vermeiden, kommt zuvor ein Scheibenenteiser zum Einsatz. Schnee und Eis müssen von sämtlichen Scheiben entfernt werden, wobei man nicht allein mit der Scheibenheizung das Eis auftauen sollte, denn durch den großen Temperaturunterschied kann eine Scheibe reißen. Ein Türschloss-Enteiser ist besser in der Jackentasche als im (womöglich eingefrorenen) Fahrzeug aufgehoben.

Wärme auch im Stau

Bei unwirtlichen Wetterlagen ist die Gefahr, für Stunden im Stau zu stehen, besonders groß. Geht dabei der Motor wegen Benzinmangels aus, wird es im Fahrgastraum schnell unangenehm kalt. Ein gut gefüllter Reservekanister bildet dann eine gute Vorsorge. Schließlich sollten eine warme Decke, Mütze und Handschuhe sowie eine Thermoskanne mit einem heißen Getränk und etwas Proviant bei winterlichen Autofahrten an Bord nicht fehlen.

Bildnachweis: scharfsinn86 / stock.adobe.com

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