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Siberian Husky: Welpe oder erwachsener nordischer Schlittenhund?

Lesezeit: 2 Minuten Interessenten von Siberian Husky und anderen nordischen Schlittenhunden stehen immer wieder vor einer Frage. Soll man einen Welpen oder einen erwachsenen Hund kaufen? Der Unterschied ist sehr groß. Deshalb die Frage: Was versteht der Käufer unter einem erwachsenem Hund?

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Siberian Husky: Welpe oder erwachsener nordischer Schlittenhund?

Siberian Husky: Welpe oder erwachsener nordischer Schlittenhund?

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Altersgruppen für Siberian Husky und andere nordische Schlittenhunde

Wir versuchen nordische Hunde in Altersgruppen einzuteilen, die als Richtwert gelten sollen.

  • 0-6 Monate: Welpe
  • 6-12 Monate: Teenager
  • 12-24 Monate: jugendlicher und heranwachsender Hund

Erst nach dieser Zeit kann der Käufer von einem erwachsenen nordischen Hund sprechen. Jetzt ist die Kaufüberlegung an der Reihe.

Beschafft sich ein Käufer einen erwachsenen Hund dessen Vergangenheit er nicht kennt, läuft er Gefahr, nicht Herr dieses Tieres zu werden. Vor allem Anfänger mit nordischen Hunden können da schnell an ihre Grenzen geraten.

Siberian Husky: Alt oder jung – Vergleiche

Wobei ich hier nicht den Eindruck erwecken möchte, dass es generell besser ist, als Einsteiger mit Siberian Huskys immer einen Welpen zu kaufen. Als Einsteiger, egal ob er sich einen Junghund oder einen älteren zulegen möchte, empfiehlt es sich immer, vorher fachlichen Rat einzuholen.

Bei Welpenkäufen ist das im Regelfall der ordentliche und anerkannte Züchter. Der Welpenkäufer kann seinen neu erworbenen nordischen Schlittenhund im Vergleich zum älteren Hund je nach sportlichen Ambitionen entsprechend erziehen. Das ist der sich selbst erklärende Vorteil. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Welpenkäufer von seinem Züchter über längere Zeit auch nach dem Kauf fachlich begleitet wird.

Erziehung von Siberian Huskys auf dem Hundeplatz oder im Verein

Auch Menschen mit wenig oder keiner Erfahrung mit nordischen Hunden, können mit etwas Gefühl ihren Hund erziehen. Viele suchen ihr Glück auf dem Hundeplatz. Das ist bestimmt gut, sollte aber nur gemacht werden, wenn der dazugehörende Verein auch fachliche Kompetenz in Sache nordischer Hunde nachweisen kann.

Ist das nicht der Fall, dann ist es im Sinne des Hundes besser, sich an andere Vereine zu wenden, die diese Kompetenz nachweisen können. Welche das sind, erfährt man über den VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) oder dem DCNH.(Deutscher Club für nordische Hunde).

Die Erfahrung hat gelehrt, dass es besser ist, sich als Einsteiger an Besitzer von Siberian Huskys oder anderer nordischer Hunde zu wenden. Denn diese verstehen am besten die „Sprache“ und die Bedürfnisse unserer nordischen Hunde.

Bildnachweis: B.Stefanov / stock.adobe.com

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