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Selbstmotivation: Was können wir aus der Maslowschen Bedürfnispyramide lernen?

Lesezeit: < 1 Minute Der us-amerikanische Psychologe Abraham Maslow untersuchte im Rahmen der Motivationsforschung 1943 die wesentlichen Bedürfnisse des Menschen. Sie bilden die Basis für die Motive unseres Handelns. Was bewegt uns, aktiv zu werden? Was brauchen wir zwingend und was ist wünschenwert? Maslow entwickelte ein berühmt gewordenes Modell, die Maslowsche Bedürfnispyramide. Was können wir daraus lernen?

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Selbstmotivation: Was können wir aus der Maslowschen Bedürfnispyramide lernen?

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Die Maslowsche Bedürfnispyramide

Die folgenden fünf Ebenen sollten Sie sich als Schichten einer Pyramide  vorstellen. Die erste Ebene ist die breiteste. Auf ihr liegen immer schmaler werdend die nächsten Ebenen bis hin zur obersten fünften, welche die Spitze der Pyramide bildet.

  1. Körperliche Grundbedürfnisse ("physiological needs")
    Essen, Trinken, Schlaf, Sex, Wärme, Bewegung
  2. Sicherheit ("safety")
    Körperliche Sicherheit, fester Job, Sicherheit der Resourcen, Moral, Familie, Eigentum
  3. Beziehungen ("love and belonging")
    Freundschaft, Partnerschaft, Liebe
  4. Anerkennung ("esteem")
    Respekt, Geltung, Anerkennung, Erfolg, Einfluss, höhere Wertschätzung
  5. Selbstverwirklichung ("self-actualization")
    Individualität, Entfaltung von Talenten, Persönlichkeit, Moralität, Glaube und Transzendenz

Grundbedürfnisse und Sehnsüchte

Maslow bezeichnete die ersten drei Ebenen als "Defizitbedürfnisse". Sind diese grundlegend befriedigt, habe der Mensch keine Motivation mehr in diese Richtung. Die beiden obersten Ebenen dagegen bilden "Wachstumsbedürfnisse“, die nie vollständig befriedigt werden könnten. Es ist keineswegs so, wie Maslow oft missverstanden wird, dass die beiden obersten Ebenen nur Zusatzbedürfnisse darstellen. Zu einem erfüllten Leben gehören sie unbedingt dazu.

Was bedeutet das Maslowsche Modell für Sie?

Das Maslowsche Modell ist vielfach kritisiert worden. Sicher vereinfacht es (wie jedes Modell) die Wirklichkeit. Sein großes Plus liegt eindeutig in der Veranschaulichung unserer Bedürfnisse in Form einer Pyramide. Das Modell transportiert vier zentrale Aussagen:

  1. Es gibt eine Stufung von menschlichen Bedürfnissen in fundamentale Bedürfnisse und höhere Bedürfnisse resp. Sehnsüchte.
  2. Die elementarsten Bedürfnisse bilden die Plattform für die höheren Bedürfnisse. Sie müssen als erstes erfüllt sein, damit der Mensch sich weiter entwickeln kann ("Erst kommt das Fressen, dann die Moral.")
  3. Die ersten drei Bedürfnis-Ebenen können im Leben befriedigt werden, die beiden obersten nicht.
  4. Der Mensch braucht mehr als die Befriedigung seiner Basisbedürfnisse. Zu einem erfüllten Leben gehören die beiden obersten Ebenen unbedingt dazu.

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