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Sekundäre Pflanzenstoffe: Alles andere als unwichtig

Lesezeit: < 1 Minute Pflaumen und Heidelbeeren gegen Krebs, Zartbitterschokolade ist gut für das Herz - ähnliche Meldungen haben Sie sicher schon häufig gelesen. Doch was steckt dahinter? In den meisten Fällen sind es die sekundären Pflanzenstoffe, die diese Heilwirkung besitzen. Sekundäre Pflanzenstoffe senken das Krebsrisiko und den Cholesterinspiegel, töten Bakterien ab und stärken das Immunsystem.

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Sekundäre Pflanzenstoffe: Alles andere als unwichtig

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Sekundäre Pflanzenstoffe

Neben den bekannten lebenswichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen erforschen die Wissenschaftler seit einigen Jahren die so genannten sekundären Pflanzenstoffe (abgekürzt: SPS).
Sekundäre Pflanzenstoffe – "sekundär", aber alles andere als unwichtig
Den Zusatz "sekundär" erhielten diese Pflanzenstoffe, weil sie im Gegensatz zu den primären Pflanzenstoffen (das sind Kohlenhydrate, Eiweiße und Fett) keine Nahrungsenergie ("Kalorien") enthalten.
Deshalb waren sie für die Ernährungsforscher lange zweitrangig – eben "sekundär". Lange Zeit galten sekundäre Pflanzenstoffe sogar als gesundheitsschädlich für den Menschen, weil einige von ihnen die Verfügbarkeit von Nährstoffen einschränken können.
Heute steht jedoch fest, dass die positiven Wirkungen auf Ihre Gesundheit bei weitem überwiegen.
Das bewirken sekundäre Pflanzenstoffe:
  • Schutz vor Krebs
  • Schutz vor freien Radikalen
  • Schutz vor Infektionen ("natürliche Antibiotika")
  • Schutz vor Thrombosen
  • Schutz vor schädlichen Blutzuckerschwankungen
  • Senkung des Blutdrucks
  • Senkung des Cholesterinspiegels
  • Stärkung des Immunsystems
  • Hemmung von Entzündungen
  • Förderung der Verdauung

So erhalten Sie genug sekundäre Pflanzenstoffe
Die Deutsche Krebsgesellschaft empfiehlt, täglich rund 600 g Obst und Gemüse, verteilt auf mindestens fünf Portionen, zu verzehren.

Obstsäfte zum Frühstück oder Gemüsecocktails am Abend zählen als eine Portion und bringen Ihnen zusätzliche sekundäre Pflanzenstoffe.

Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau haben oft mehr sekundäre Pflanzenstoffe, und sie haben einen deutlich geringeren Schadstoffanteil.
Essen Sie Obst und Gemüse, so oft es geht, als Rohkost oder Salat. 

Bevorzugen Sie regionale, saisonale Obst- und Gemüsesorten. Durch kurze Lager- und Transportzeiten bleibt ein großer Teil der Inhaltsstoffe erhalten.
Bereiten Sie Ihr Gemüse schonend zu (nur kurz anbraten oder dünsten, statt in Wasser zu kochen). Auch die Mikrowelle zerstört viele sekundäre Pflanzenstoffe.
Da auch die meisten Pflanzenfarbstoffe zu den sekundären Pflanzenfarbstoffen gehören, sollten Ihre Salate und Obstteller möglichst "bunt" sein.
Das ist wichtig, weil sich die sekundären Pflanzenstoffe in ihrer Wirkung gegenseitig unterstützen.

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