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Schwimmen: Den eigenen Schwimmstil verbessern

Lesezeit: 3 Minuten Die Technik ist beim Schwimmen entscheidend. Oft wird sie aber vernachlässigt. Daraus resultiert ein fehlerhafter Schwimmstil, der im Wasser viel Geschwindigkeit kostet. Dabei können Sie schon mit kleinen Veränderungen schneller durchs Wasser gleiten und gleichzeitig etwas für Ihre Gesundheit tun. Wie Ihnen das gelingt, erfahren Sie hier.

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Schwimmen: Den eigenen Schwimmstil verbessern

Lesezeit: 3 Minuten

Es ist egal, wie alt Sie sind und wie es um Ihre Kondition bestellt ist: Regelmäßiges Schwimmtraining sorgt rasch für positive Effekte. Trainieren Sie als Anfänger zweimal in der Woche, jeweils mindestens für eine halbe Stunde. Wichtiger als hohes Tempo ist zunächst einmal eine regelmäßige Atmung. Wenn Sie dann etwas weiter sind, können Sie auch Ihre Geschwindigkeit erhöhen.

So werden Sie schneller
Zunächst einmal ist eins wichtig: Holen Sie mit jedem Zug weit aus und bewegen Sie sich langsam. Statt sich nur auf die Arm- und Beintechnik zu konzentrieren, sollten Sie aber auch versuchen, den Wasserwiderstand zu verringern. Bei idealer Wasserlage kommen Sie nämlich mit weniger Aufwand viel effizienter und schneller voran.

Kopf, Körper und Beine sollten sich beim Schwimmen auf einer Linie befinden. Dadurch wird der Widerstand viel geringer. Zudem liegt Ihre Hüfte höher im Wasser und Ihr Beinschlag wird effektiver. Die Nackenmuskeln werden weniger stark belastet. Strecken Sie Ihren Körper so weit wie möglich und vermeiden Sie es, große Wellen zu schlagen. Machen Sie nicht den Fehler und lassen Sie Ihre Hüfte und Beine im Wasser absinken. Ihren Kopf sollten Sie nicht allzu hoch und den Körper ständig gestreckt halten.

Das alles mag auf den ersten Blick kompliziert klingen. Aber keine Sorge: Die richtige Wasserlage ist nur eine Frage des Trainings. Es gibt einige Basisübungen, die Ihnen dabei helfen.

Verlagern Sie Ihr Gewicht
Zuerst sollten Sie mit einer leichten Übung beginnen. Suchen Sie sich auf dem Trockenen eine Wand, an die Sie sich rückwärts und etwa eine Fußlänge entfernt stellen. Nun sollten Sie sich aufrichten und die Knie durchstrecken. Versuchen Sie dabei immer Körperspannung zu halten und gerade zu stehen. Lehnen Sie sich an die Wand an. Die gleiche Übung wiederholen Sie – diesmal stehen Sie aber mit Ihrem Gesicht zur Wand. Stützen Sie sich mit den Händen ruhig ab. Diese Übungen können Sie auch seitlich wiederholen. Lehnen Sie dazu einfach Ihre Schulter gegen die Wand.

Die leichte frontale Gewichtsverlagerung, zu der es bei dieser Übung kommt, sollte im Wasser beibehalten werden.

Körperspannung halten
Das Erlernte wird Ihnen im Wasser helfen. Verlagern Sie hier Ihr Gewicht immer nach vorne, als ob Sie nach unten schwimmen wollten. Jeder Schwimmstil erfordert eine eigene Vorgehensweise.

Wollen Sie in Rückenlage schwimmen, legen Sie sich zunächst mit angespanntem Körper ins Wasser. Der Kopf ist auf einer Linie mit der Wirbelsäule, während die Augen nach oben schauen. Die Arme sollten Sie an Ihren Körper legen.
Erinnern Sie sich nun an die Trockenübungen. Lehnen Sie sich gegen das Wasser wie Sie es bei der Wand getan haben. Nehmen Sie die Arme über den Kopf nach vorne und strecken Sie Ihre übereinandergelegten Hände. Halten Sie die Hand so knapp wie möglich unter dem Wasser.

Auch für Schwimmen in Bauchlage gilt zuallererst: Halten Sie Körperspannung. Den Blick richten Sie leicht nach unten. Nun sollten Sie versuchen, sich mit der Brust gegen das Wasser zu lehnen. Nehmen Sie die Arme über den Kopf nach vorne und strecken Sie sie maximal. Legen Sie die Hände wiederum so übereinander, dass Sie eine Spitze formen. Sie sollten nur knapp unter dem Wasser liegen.

Flossen sind ideale Hilfsmittel
Eine ideale Hilfe, um sich beim Brust- und Delfinschwimmen wellenförmig fortzubewegen, sind Flossen. Sie verlängern den Fuß und das Bein, wodurch der Beinschlag noch optimiert wird. Nichtsdestotrotz sollte man darauf achten, die Knie während des Schwimmens nicht zu stark zu beugen. Der Beinschlag muss aus der Hüfte kommen.

Wer mit Flossen schwimmen möchte, muss langsam starten. Die Muskeln brauchen eine gewisse Zeit, um sich anzupassen. Doch ist das Flossenschwimmen erst einmal erlernt, bietet sich die optimale Chance, sich im Wasser um ein Vielfaches schneller bewegen zu können.  Flossen verbessern dann sogar die Kraft in den Beinen sowie die Ausdauer. Eine größere Muskelmasse wird aktiviert. Es gibt viele, unterschiedliche Flossenformen für die unterschiedlichsten Schwimmstile. Lassen Sie sich bei der Auswahl am besten von einem Fachmann beraten.

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