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Schweinegrippe Impfung: Die Impfbereitschaft ist gering

Lesezeit: < 1 Minute Nur etwa fünf Prozent der Bevölkerung und nur ungefähr 1/7 der Ärzte haben sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Von den bis Ende November 2009 ausgelieferten Impfdosen ist noch fast die Hälfte übrig. Weitere 50 Millionen Impfstoffe gegen die Schweinegrippe wurden bestellt, die Auslieferung erfolgt bis März 2010, doch wohin damit? Die überzähligen Impfdosen sollen nun als Entwicklungshilfe an notleidende Staaten verschenkt werden.

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Schweinegrippe Impfung: Die Impfbereitschaft ist gering

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Schweinegrippe: Geringe Impfbereitschaft
Trotz der weiteren Ausbreitung der Schweinegrippe ist die Bereitschaft, sich dagegen impfen zu lassen, nicht sonderlich groß. Auch das Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeheimen und Apotheken steht der Impfung gegen die Schweinegrippe skeptisch gegenüber. Nur etwa 15 Prozent der Ärzte und sogar nur etwa fünf Prozent der Bevölkerung haben sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen.

Die Bevölkerung hat sich anscheinend durch die Risiken und Nebenwirkungen der Impfstoffe von einer Impfung gegen die Schweingrippe abhalten lassen, von einer Panik ist ebenfalls nichts zu spüren. Wolfram Hartmann, der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte sagte, dass bisher nur etwa fünf bis sechs Millionen Impfstoffdosen verimpft wurden.

Bundesgesundheitsminister Rösler rät erneut zur Impfung gegen die Schweinegrippe
Die Gefahr der Krankheit dürfe nicht verharmlost werden, auch wenn der Scheitelpunkt der aktuellen Welle offenbar überschritten sei. Bisher wurden in Deutschland etwa 190.000 Schweinegrippe-Infizierte gemeldet, 86 Menschen sind bisher an der Schweinegrippe gestorben, 85 Prozent davon hatten Vorerkrankungen. Es wird befürchtet, dass es im Frühjahr eine erneute Welle von Schweinegrippe-Erkrankungen geben könnte, auch wenn zurzeit die Krankheitsfälle in Süddeutschland zurück gehen.

Überzähliger Schweinegrippe Impfstoff soll an bedürftige Staaten verschenkt werden
Etwa 9,6 Millionen Impfdosen wurden bis Ende November geliefert, lediglich etwa fünf Millionen Impfungen wurden aber nur durchgeführt. Dies führt dazu, dass ein Überschuss an Schweinegrippe Impfstoff auf dem Markt ist. Zudem haben die Bundesländer noch weitere 50 Millionen Impfdosen bestellt, doch wer soll diesen Impfstoff bekommen?

Wir leisten Entwicklungshilfe in Schweinegrippe-Impfdosen
Damit die überzähligen Schweinegrippe-Impfstoffe auch sinnvoll genutzt werden, sollen sie kostenlos an bedürftige Staaten im Zuge einer aktiven Entwicklungshilfe abgegeben werden. Afghanistan hat bereits um die Lieferung von Impfstoff gegen die Schweinegrippe gebeten.

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