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Schwanger? So werden Sie rauchfrei

Lesezeit: 2 Minuten Nikotin ist schädlich für die werdende Mutter und ihr Ungeborenes. Das Risiko eine Fehl- oder Frühgeburt zu erleiden ist ebenso groß wie ein durch Nikotin geschädigtes Kind auf die Welt zu bringen. Eine Schwangerschaft ist demnach eine sehr gute Gelegenheit mit dem Rauchen aufzuhören.

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Schwanger? So werden Sie rauchfrei

Schwanger? So werden Sie rauchfrei

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Die Entscheidung ist gefallen. Sie möchten unbedingt aufhören zu rauchen.

Herzlichen Glückwunsch

Der erste und wichtige Schritt ist auf jeden Fall der eigene unumstößliche Wille dem Rauchen zu entsagen.

Das ist allerdings leichter gesagt als getan. In der Regel versuchen viele Raucher mehrmals dem Nikotingenuss abzuschwören, aber Sie als werdende Mutti sind in der glücklichen Lage eine zusätzliche Motivation mit in die Waagschale zu werfen. Sie möchten ein gesundes Kind.

Mit dieser Motivation und Ihrem Willen sind Sie ganz gut gewappnet, um zukünftig ein Nichtraucherleben zu genießen.

Phase 1

Wählen Sie Ihren persönlichen Starttag. Aber warten Sie nicht allzu lange damit, denn jeder Tag, den Sie nicht rauchen ist, gut für Sie und Ihr Ungeborenes.

Am besten Sie notieren sich den Starttag im Kalender. Nicht das Sie den Tag vergessen könnten, sondern um sich gezielt darauf vorzubereiten. Das ist wichtig um diejenigen Situationen in denen Sie für gewöhnlich zur Zigarette greifen, geschickt zu umgehen.

Phase 2

Notieren Sie sich alle Situationen in denen Sie sich eine Zigarette anzünden. Ihr Körper registriert eine Zigarette als eine Art Belohnung. Dieses Belohnungsprinzip gilt es nun, mit etwas Neuem auszutricksen.

Überlegen Sie sich Alternativen zur Zigarette. Womit könnten Sie sich stattdessen belohnen?

Wichtig dabei ist, dass die neue Belohnung sich im Wesentlichen nicht mit den alten Gewohnheiten deckt.

Rauchen Sie beispielsweise zum Kaffee eine Zigarette? Dann wechseln Sie lieber zu Tee, Saft oder Mineralwasser.

Phase 3

Was Sie alles während der ersten rauchfreien Tage für sich und Ihr Ungeborenes tun können:

  • Meiden Sie Stress und versuchen nicht alles auf einmal zu erledigen.
  • Suchen Sie sich ein Hobby.
  • Stellen Sie sich einen Obstteller bereit und genießen jeden Bissen.
  • Lesen Sie ein Buch und begeben sich auf Namenssuche für Ihr Ungeborenes.
  • Suchen Sie so oft es Ihnen möglich ist, Ruhe und Entspannung.
  • Nehmen Sie ein ausgiebiges Bad.
  • Schaffen Sie eine rauchfreie Umgebung, d. h. alle Aschenbecher entfernen und alle Zigaretten vernichten.
  • Informieren Sie Ihre Freunde und Verwandten über Ihr Vorhaben. Bitten bzw. fordern Sie gegebenenfalls einen rauchfreien Arbeitsplatz.
  • Halten Sie sich von Rauchern fern, auch wenn man es Ihnen übel nimmt. Sie entsagen nur für sich und für Ihr Ungeborenes dem Rauchen. Nicht weil es andere von Ihnen erwarten.
  • Begeben Sie sich viel an die frische Luft.
  • Planen Sie einen Ausflug oder ein gemütliches Essen in einem Restaurant.

Zu guter Letzt ist es wichtig, dass Sie sich immer wieder selbst sagen, das es sich lohnt, nicht mehr zu rauchen.

Lassen Sie sich nicht von anderen Menschen verunsichern und seien Sie stolz auf jeden Tag, den Sie rauchfrei erleben.

Führen Sie am Anfang ein Tagebuch. Das hilft Ihnen in dem Moment, wenn Ihnen doch ein Ausrutscher passiert.

Seien Sie nicht entmutigt und denken versagt zu haben. Ausrutscher können durchaus passieren. Wichtig dabei ist nur das Sie an Ihr Ziel denken, nicht den Kopf hängen lassen und meinen es sei ohnehin alles umsonst.

Sehen Sie einen Ausrutscher als etwas rein Menschliches und setzen Ihre Pläne nicht mehr zu rauchen fort.

Das Beste was Sie entlohnen wird ist nicht nur ein gesundes Baby, was Sie nach der Geburt stolz im Arm halten, sondern der Gedanke etwas Großartiges geleistet zu haben. Und das im doppelten Sinn.

Bildnachweis: Drobot Dean / stock.adobe.com

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