Homöopathie Praxistipps

Schulter-Arm-Syndrom mit Schüßler-Salzen behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Hierbei handelt es sich um einen Sammelbegriff für Reiz- & Schmerzzustände des Schultergelenks mit Einschränkung der Funktion des Armes. Es können Unfälle oder auch Veränderungen des Schultergelenkes mittels ständiger entzündlicher Prozesse verantwortlich sein. Mit der konsequenten Behandlung mittels der biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. W.H. Schüßler können Sie eine Linderung erreichen.

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Schulter-Arm-Syndrom mit Schüßler-Salzen behandeln

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So können auch Einrisse im Schultergelenk und eventuelle Verkalkungen oder auch Verhärtungen (Fibrosierung) der Sehnen oder der Gelenkkapsel an diesen Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen des Armes der/die Gründe sein.

Handelt es sich um chronische Schmerzzustände der Schulter wird dies als Periarthropathia humeroscapularis oder kurz PDS im medizinischen Fachjargon bezeichnet. Hierbei sind die Sehnen der Rotatorenmanschette oder die lange Bizeps-Sehne soweit betroffen und im degenerativen Prozess eingebunden, dass die Gelenkkapsel fibrosieren kann und eine sogenannte Schultersteife verursachen kann. Ursachen können hier ein Riss (Ruptur) der Rotatorenmanschette mit einer anschließenden Schleimbeutelentzündung, der sogenannten Bursitis subacromialis sein.

Symptome des Schulter-Arm-Syndroms

  • Funktions- oder Bewegungseinschränkung des Schultergelenkes mit Schmerzen, die auch bis in den Oberarm ausstrahlen können, insbesondere beim Drehen des Schultergelenkes und beim Anheben des Armes nach außen hin, also eine sogenannte Abduktion.
  • Hier tritt bei der Erkrankung der Rotatorenmanschette ein schmerzhaftes Anheben des Armes zwischen 60º und 120º. Dies bezeichnet man als "painful arc".
  • Die auftretende Arthrose des Schultergelenks, auch Akromioklavikulargelenk genannt, verursacht bei über dem Kopfarbeiten (z. B. Malerarbeiten oder Tapezierarbeiten an der Decke) sehr starke Schmerzen, die sich nach der Arbeit häufig nachts sehr deutlich zeigen.

Formen des Schulter-Arm-Syndroms

  • Bizepssehnentendinose: entzündliche Veränderung der langen Bizepssehne mit einer eventuellen Knochenreizung, hierbei kommt es häufig zu einer Spontanruptur
  • Omathrose: degenerative, arthrotische Veränderung des Schultergelenkes, z. B. nach einem Bruch, einer bakteriellen oder nichtbakteriellen Nekrose des Oberarmkopfes bzw. nach einer Erkrankung des rheumatischen Formenkreises.
  • Omarthritis: eine bakterielle oder nichtbakterielle bzw. rheumatische Schultergelenksentzündung
  • Schleimbeutelentzündung: zwischen dem Schultergelenk und Rotatorenmanschette (Bursitis subacromialis genannt)
  • Arthrose des Schultergelenkes: durch eine Unfallverletzung oder einer jahrelangen Überlastung des Schultergelenkes durch schwere Lasten tragen
  • Muskelverspannungen durch ständige Schonhaltung des Schultergelenkes, die zusätzlich den gesamten Raum mit Schmerzen überlagern können.

In der Schulmedizin wird häufig mit NSAR (z. B. Voltaren) und andere Analgetika behandelt, die jedoch nach jahrelangem Einsatz häufig keine Wirkung mehr aufweisen können und darüber hinaus auch noch erhebliche Nebenwirkungen auf den Organismus haben.

Biochemische Behandlungsweisen

Handelt es sich um einen reißenden, einschießenden Schmerz so kann das biochemische Mineralsalz Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 Abhilfe schaffen. Medikation ist hier mit 3-mal täglich 5 Tabletten lutschend oder auch als sogenannte "Heiße Sieben" mit 10 bis 15 Tabletten in ca. 100 ml heißem Wasser aufgelöst, langsam getrunken werden.

Tritt eine Verhärtung, Verkürzung oder gar nach erfolgten Operationen Vernarbungen von Sehnen und der Gelenkskapsel auf, so kann das biochemische Mineralsalz Nr. 1 Calcium fluoratum D12 im täglichen Wechsel mit dem Schüßler-Salz Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 mit jeweils 3 mal täglich 5 Tabletten lutschend eingenommen werden.

Da jeder Schmerz bzw. jede schmerzhafte Region im Organismus eine Übersäuerung aufweist, hat sich das biochemische Mineralsalz Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 hier sehr bewährt. Dieses Schüßler-Salz sollte morgens und abends zur Schlafenszeit mit 6 Tabletten lutschend eingenommen werden.

Darüber hinaus können auch sogenannte Basenauflagen sehr schmerzlindernd sein. Hierzu löst man ca. 100 g Natron im warmen Wasser (ca. 200 ml) in einer Schüssel auf und tränkt ein Gästehandtuch oder einen Waschlappen in dieser Schüssel. Anschließend wird das noch feuchte Gästehandtuch oder der Waschlappen auf das schmerzende Gelenk aufgelegt. Sollte es sich um einen entzündlichen Vorgang handeln, so kann das Natron auch in kaltem Wasser aufgelöst werden.

Um eine wesentliche Besserung der schmerzenden Schulter zu erlangen, sollte über einen längeren Zeitraum das biochemische Mineralsalz Nr. 11 Silicea D12 mit jeweils 3-mal täglich 4 Tabletten lutschend eingenommen werden. Der längere Zeitraum beläuft sich auf ca. 6 bis 10 Wochen bzw. bis eine wesentliche Besserung eingesetzt hat.

Darüber hinaus können auch die Schüßler-Salz-Salben Nr. 1 Calcium fluoratum D12, Nr. 11 Silicea D12 und abwechselnd die Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 eingesetzt werden. Hierbei sollte man morgens die betroffene, schmerzhafte Schulter bzw. das Schultergelenk mit der Salbe Nr. 1 Calcium fluoratum D12 und abends abwechselnd mit der Nr. 11 Silicea D12 und Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 leicht einmassiert werden. Zur Wirkungsverstärkung kann der jeweiligen Salbe 2 bis 3 Tabletten pulverisiert untergemengt werden. Hiermit wird die Wirkweise der Salbe erhöht.

Es gibt jedoch in der Naturheilkunde noch wesentlich mehr Möglichkeiten dieses Beschwerdebild mit den entsprechenden Techniken zu lindern. So können z. B. eine Umstimmungstherapie mittels der Eigenblutanwendung mit Homöopathika, das Schröpfen, die Akupunktur, das Baunscheidtieren, das Cantharidenpflaster als Ausleitungsmethode und auch die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde für Teezubereitungen) erfolgreich eingesetzt werden. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Heilpraktiker über die Behandlungsmethoden und entscheiden Sie zusammen mit Ihrem Therapeuten die Vorgehensweise.

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