Finanzen Praxistipps

Schulgeld und Sonderausgabenabzug

Lesezeit: < 1 Minute Schulgeld können Sie grundsätzlich über den Sonderausgabenabzug steuerlich geltend machen. Aber Vorsicht: Diese Regelung gilt nicht für alle Schulen. Laut dem Finanzgericht Rheinland-Pfalz sind berufsbildende Schulen nämlich ausgenommen.

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Schulgeld und Sonderausgabenabzug

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In seiner Entscheidung (Az. 3 K 2562/07) gab das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz an, dass eine berufsbildende Schule nicht mit einem Gymnasium, einer Haupt- oder Realschule vergleichbar ist. Das Schulgeld kann jedoch nur steuerlich anerkannt werden, wenn es sich um eine allgemeinbildende Schule handelt. Wird in der Schule auf einen bestimmten Beruf vorbereitet, fällt der Sonderausgabenabzug in Höhe von 30% weg. Die gute Nachricht ist jedoch, dass der Sonderausgabenabzug für allgemeinbildende Ergänzungsschulen ausgeweitet wurde: Er hat jetzt auch Geltung für Schulen im Bereich der EU oder EWR und deutsche Schulen im Ausland. Der neue Höchstbetrag liegt bei 5.000 Euro und kann von Eltern ausgeschöpft werden, die pro Jahr 16.666 Euro Schulgeld zahlen.

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