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Schulausflug ins Plastinarium?

Lesezeit: < 1 Minute In den Gerichtsmedizin-Fernsehserien werden die Leichen zu Dutzenden aufgeschnitten, die Einschaltquoten sind hoch. Was im Fernsehen lediglich eine Frage des Geschmacks ist, wird im wirklichen Leben zu einer Angelegenheit, die die seelische Unversehrtheit von Kindern betrifft. Kann ein Besuch des Plastinariums ruhigen Gewissens als Schulausflug durchgeführt werden?

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Schulausflug ins Plastinarium?

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Der Bildungsminister von Brandenburg, Holger Rupprecht, hat den Schulen in Potsdam verboten, im Rahmen einer Schulveranstaltung das "Plastinarium" in Guben zu besuchen. Die Begründung lautete, dass dort tote Menschen öffentlich zerschnitten würden.

Bei einer Veranstaltung im Rahmen des Unterrichts bestünde im Gegensatz zu einem Schulausflug für jeden Schüler Teilnahmepflicht. Eine derartige Verpflichtung solle man bei einer Ausstellung, die drastische ethische Fragen aufwirft, keinesfalls durchsetzen.

Als Exkursion oder Schulausflug jedoch sei der Besuch des Plastinariums möglich, eben weil keine Teilnahmepflicht bestehe. Notwendig sei aber auf jeden Fall bei Minderjährigen eine schriftliche Erlaubnis der Erziehungsberechtigten. Als Schulausflug könne er die Möglichkeit des Besuchs zwar akzeptieren, so der Minister, rate jedoch davon ab. Für ihn gehe es beim Plastinarium weniger um wissenschaftliche Erkenntnis als um Voyeurismus.

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