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Schützen Sie sich vor dem Boreout-Syndrom

Lesezeit: 2 Minuten Das Burnout-Syndrom kennt jeder. Es ist das Ausbrennen oder die Überlastung durch die Arbeit. Das Boreout-Syndrom ist genau das Gegenteil von Burnout. Also die Unterforderung in Beruf und Arbeit. Eine Unterforderung in der Arbeitswelt ist genauso ernst zu nehmen, wie die Überforderung und kann genauso krank machen. Wie erkennen Sie das Boreout-Syndrom, wie können Sie sich schützen?

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Schützen Sie sich vor dem Boreout-Syndrom

Schützen Sie sich vor dem Boreout-Syndrom

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Was ist das Boreout-Syndrom?

Die Boreout-Opfer sind keine faulen Menschen, sondern sie wollen arbeiten. Sie wollen an ihrer Arbeit Freude haben, weil sie gefordert sein wollen. Der Arbeitgeber gibt diesen Menschen nicht das Maß an Auslastung, bei dem sie sich beweisen können.

Gefährdet sind Arbeitnehmer, die ihr Arbeitspensum immer nach dem gleichen Plan erledigen müssen. Genauso sind Arbeitnehmer betroffen, deren „Tatendrang“ nicht geweckt wird.

Der innere Wunsch vieler Arbeitnehmer, weniger im Beruf leisten zu müssen, ist nicht mit dem Boreout gleichzusetzen. Eine dauerhafte Unterforderung im Beruf führt zu mehr Stress und nicht umgekehrt. Das ständige auf die Uhr schauen, ob wieder eine Minute vergangen ist und der Feierabend naht, löst richtigen Stress aus bei diesen Menschen.

Symptome des Boreout-Syndroms

Die typischen Symptome des Boreout sind:

  • Schlechte Laune
  • Desinteresse an der Arbeit
  • Müdigkeit
  • Keine Identifikation mit dem Job
  • Langeweile durch Unterforderung
  • Durch Unterforderung gestresst und trotzdem nicht faul

Die andere Auslastung

Die meisten Boreout-Opfer denken nach und wollen die „freie Zeit“ privat für ihre Dienste nutzen. So wird eben im Internet gesurft und die eine oder andere Information erhascht. Oder es werden private Telefonate erledigt. Nur eins ist dabei wichtig: Nicht vom Chef erwischen lassen!

Andere wiederum beschäftigen sich mit abgeschlossenen Projekten und basteln aus Zeitvertreib daran herum. Nun droht die nächste Falle: Boreout und das Syndrom des Perfektionismus. Der Teufelskreis beginnt sich langsam zu schließen. Weil die künftigen Aufgaben, die bisher effizient gelöst wurden, nun eine echte Herausforderung darstellen.

Tipps, um den Boreout loszuwerden

  • Suchen Sie sich eine Arbeit, zu der Sie täglich mit Freude hingehen wollen und nicht müssen.
  • Finden Sie ein gesundes Gleichgewicht, bei dem Sie die Arbeit nicht überfordert (Burnout) aber auch nicht unterfordert (Boreout).
  • Meistern Sie Aufgaben, an denen Sie wachsen können und die für Sie eine gesunder Herausforderung sind.
  • Wenn Sie an ihrer Arbeit richtig arbeiten und der Freiraum für „Freizeit“ an der Arbeit wächst, sollten Sie sich mehr herausfordernde Aufgaben vornehmen.

Bildnachweis: Antonioguillem / stock.adobe.com

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