Lebensberatung Praxistipps

Schützen Sie Ihre Kinder vor Cyber-Mobbing

Lesezeit: 2 Minuten Kinder werden heute mit dem Internet groß. Dabei lauern im Internet viele Gefahren wie z.B. "Cyber-Mobbing", die Kinder noch nicht erkennen und einschätzen können. Damit Ihre Kinder gefahrlos und verantwortungsbewusst das Netz nutzen, ist es wichtig, dass Sie über die Schritte Ihrer Kinder im Netz Bescheid wissen, mit ihnen gemeinsam das Netz entdecken und über mögliche Gefahren aufklären.

2 min Lesezeit
Schützen Sie Ihre Kinder vor Cyber-Mobbing

Schützen Sie Ihre Kinder vor Cyber-Mobbing

Lesezeit: 2 Minuten

Tipps zum kindgerechten Umgang im Internet

Vermitteln Sie Ihren Kindern ein Bewusstsein für Ihre persönlichen Daten. Einmal eingestellte Daten im Netz sind öffentlich und lassen sich nicht ohne Weiteres löschen. Erklären Sie z.B., dass Sie ja auch nur den besten Freunden und nicht der ganzen Welt alles über sich persönlich erzählen.

Keine  E-Mail-Adresse noch Handy-Nummer im Internet bekannt geben. Mobbing in Form von Belästigungen per SMS, über Chats oder E-Mails können folgen oder pornografische, sexbelästigende Video-Clips geschickt werden. Reden Sie mit Ihrem Kind über mögliche Folgen. Ihr Kind soll merken, wie es sich anfühlt, wenn persönliche Daten missbraucht werden.

Vertrauen aufbauen

Ein gutes Vertrauensverhältnis ist wichtig, damit Ihr Kind, falls es Unangenehmes im Internet erlebt, zu Ihnen kommt und darüber sprechen kann. Keine Kontrolle beim Surfen: Halten Sie sich in der Nähe auf, sodass Ihr Kind Vertrauen zu Ihnen hat und Sie um Hilfestellung bittet.

Kein Internetverbot

Verbote machen neugierig und führen dazu, sie zu übertreten. Wenn Gefahr im Netz droht, werden Ihre Kinder nicht auf Sie zugehen. Legen Sie Surfzeiten mit ihrem Kind fest, die auch eingehalten werden.

Keine Fotos ins Netz stellen

Es kann passieren, dass ein Kind sich selbst auf einer unerwünschten Seite wiederfindet, ohne Erlaubnis dafür gegeben zu haben. Reden Sie mit Ihrem Kind über diese Situation, wie es das finden würde.

Installieren Sie eine kindgerechte Jugendschutzsoftware, z.B. die kostenlose Software www.fragfinn.de. Ihr Kind bleibt ausschließlich auf altersgerechten Internetseiten oder nutzen Angebote wie z.B. www.kikaninchen.de.

Legen Sie gemeinsam eine Favoriten-Liste oder Lesezeichen an, sodass Ihr Kind mit einem Klick auf seiner Lieblingsseite landet, ohne viel im Netz suchen zu müssen.

Hilfestellung im Netz

Bei  Anmeldungen, Registrierungen und Downloads sollten Sie Ihr Kind unterstützen. Bestellungen sollte ein Kind nie alleine ausführen. Schaffen Sie Vertrauen, tauschen Sie sich aus, sodass Sie wissen, welche Angebote ihr Kind interessiert.

Für jedes Familienmitglied sollten Sie eigene Benutzerkonten anmelden. Jeder erhält ein persönliches Passwort und kann nur bestimmte Bereiche des PCs nutzen.

Bei Missbrauch von persönlichen Fotos oder Daten im Internet sollten Sie Verantwortliche auffordern, sie umgehend aus dem Netz zu nehmen. Nehmen Sie notfalls Kontakt zu Betreibern des Portals auf. Bleibt das erfolglos, sollten Sie zum Rechtsanwalt gehen. Sollten Sie Hilfe benötigen, können Sie sich an eine Beschwerdestelle wie z.B. www.jugendschutz.net wenden. Nur so können Sie effektiv gegen Cyber-Mobbing angehen.

Entwicklungsbeeinträchtigende , jugendgefährdende, illegale Angebote im Internet bitte umgehend melden an: hotline@jugendschutz.net

Wichtig für Kinder!

  • Nicht alle sagen im Internet, wer sie wirklich sind.
  • Manche stellen falsche Fotos von sich ins Netz.
  • Treffe Dich nie mit einer Internetbekanntschaft ohne Begleitung Deiner Eltern.
  • Antworte niemals auf beleidigende Äußerungen.
  • Lösche Freunde, die dich nerven.
  • Sprich mit Deinen Eltern, wenn Dich jemand gezielt beleidigt.

Bildnachweis: Brian Jackson / stock.adobe.com

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