Homöopathie Praxistipps

Schützen Sie Ihre Katze mit Tierhomöopathie vor Impfreaktionen

Lesezeit: 2 Minuten Impfungen können bei Katzen zu ungewollten Reaktionen führen. Um diesen Reaktionen entgegenzuwirken, können homöopathische Mittel eingesetzt werden. Selbst bei bereits bestehenden Impfreaktionen kann die Tierhomöopathie helfen. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie Ihr Tier schützen und schonend behandeln können.

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Schützen Sie Ihre Katze mit Tierhomöopathie vor Impfreaktionen

Schützen Sie Ihre Katze mit Tierhomöopathie vor Impfreaktionen

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Kranke Katzen durch Impfung

Impfungen sollen die Katze vor Infektionskrankheiten schützen. Durch abgeschwächte Impfstoffe mit dem jeweiligen Erreger wird der Körper dazu angeregt, selbstständig Abwehrstoffe zu entwickeln. Das Immunsystem der Katze kann damit manchmal überfordert sein und sie reagiert dann mit einer Impfreaktion oder einem sogenannten Impfdurchbruch.

Zu den Impfreaktionen können Symptome wie verstärkte Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Juckreiz oder Ausschlag der Haut gehören. Auch eine Schwellung (diese verschwindet meist nach einiger Zeit von selbst) der Impfstelle oder Fieber kann auftreten.

Vor der Impfung auf Symptome achten

Bei Katzen mit einer Immunschwäche sollte immer abgewogen werden, ob ihr eine Impfung Nutzen bringt oder ihr doch eher schaden könnte. Katzen, die bereits zum Zeitpunkt der Impfung einen Erreger in sich tragen, können ebenfalls auf eine Impfung, die gegen diesen Erreger gedacht war, mit einer Impfreaktion reagieren.

Im Allgemeinen sind diese Reaktionen sehr abgeschwächt, können aber die bereits genannten Symptome hervorrufen. So kommt es bei Katzen, die gegen Katzenschnupfen geimpft werden, auch zu Schnupfen, Nasenausfluss oder Niesattacken.

Impfreaktion – was nun?

Als allergische Reaktion auf einen Wirkstoff können Symptome wie Durchfall, Nesselausschlag, Erbrechen oder Atmungsprobleme auftreten. Sehr selten kann es auch zum Tod der Katze kommen. Die Auswirkungen einer Impfreaktion bemerkt man in der Regel kurz nach der Impfung und sie können ungefähr 2 Tage anhalten.

Es ist notwendig, die Katze unbedingt nochmals dem Tierarzt vorzustellen, um bei Atem- oder Kreislaufproblemen sofort reagieren zu können. Zudem sollten Sie Ihren Tierarzt über die Impfreaktion informieren, damit er bei der nächsten Impfung darauf achten kann.

Die Gefahren einer Reaktion

Im schlimmsten Fall kann als Nebenwirkung ein Sarkom (Bindegewebstumor) auftreten, das sich meistens zwischen den Schulterblättern oder seitlich am Brustkorb, eben an den bevorzugten Impfstellen zeigt. Diese Tumore sind immer bösartig und sollten unbedingt vom Tierarzt untersucht werden.

Da dieser Tumor sich schnell ausbreitet, dringt er schnell in die Muskeln und Knochen ein und streut häufig in die Lymphknoten oder in die Lunge. Bleibt also eine Schwellung nach der Impfung länger als 3 Monate bestehen oder wächst in dieser Zeit sogar weiter, sollte man mit Verdacht auf ein Sarkom den Tierarzt aufsuchen.

Homöopathische Mittel bei Impfreaktionen

Nach der Impfung kann dem Körper bei der Entgiftung und der Erhaltung des Immunsystems durch homöopathische Mittel geholfen werden.

Mittel wie Thuja, Silicea (vorsichtig einsetzen, wenn die Katze gechipt ist, das Mittel treibt Fremdkörper aus!) oder Sulfur und Arsenicum album, wenn es zu den Symptomen der Katze passt, jeweils in der C 30 einmalig verabreicht, lösen meist Impfreaktionen wieder auf. Bei Erbrechen und Durchfall könnte auch Nux vomica in Bezug auf Arzneimittelunverträglichkeiten in Betracht gezogen werden.

Thuja wirkt auch als Allgemeinmittel bei Krebs und könnte, rechtzeitig verabreicht, auch bei einem Sarkom zur Anwendung kommen.

Bildnachweis: Eléonore H / stock.adobe.com

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