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Schüßlersalz Nummer elf: Silicea – Was sind die Anwendungsgebiete?

Lesezeit: 1 Minute Das Schüßlersalz Nummer elf, Silicea, hat als Alterungsmittel großen Ruhm erlangt und das zurecht. Lernen Sie das "Happy-Aging-Mittel" unter den Schüßlersalzen kennen und verstehen. Auch bei Kindern und nach Infekten ist es hochwirksam. Die Silicea-Anwendungsgebiete werden vorgestellt.

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Schüßlersalz Nummer elf: Silicea – Was sind die Anwendungsgebiete?

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Schüßlersalz Nummer elf Silicea: Überblick über die Anwendungen

  • Silicea ist das "Alterungsmittel" der Biochemie und zwar bei allen Zuständen, in denen wir altern wollen und bei solchen, wo wir es nicht wollen.
  • Es wirkt bei kleinen Kindern strukturaufbauend und verfestigend (Knochen, Zähne).
  • Bei alten Menschen hält es Strukturen elastisch (Knorpel, Blutgefäße).
  • Hilfreich nach Knochenbrüchen.
  • Silicea wirkt kräftigend und abwehrstärkend bei Erschöpfung und nach durchgemachten Infekten.
  • Es kräftigt das Bindegewebe, die Haut und die Nägel.
  • Stärkt das Lungenparenchym, vor der Entwicklung der Tuberkulostatika wurden kieselsäurereiche Pflanzen wie Schachtelhalm zur Behandlung der Lungenschwindsucht eingesetzt.
  • Es wirkt bei Lymphknotenschwellungen.
  • Es bringt chronische Eiterungen zur Abheilung.

Wir wenden Silicea in der D12 an.

Was ist Silicea eigentlich? Zum Verständnis der Wirkung

Silicea ist Kieselsäure oder chemisch exakt Kieselsäureanhydrid. Mit anderen Worten also Siliziumdioxid. Dieses Mineral ist eminent wichtig für alle Strukturen im Organismus. Es bildet gleichsam die Matrix des undifferenzierten Bindegewebes. Eine unspezifische, embryonale, entwicklungsfähige Ursuppe.

Tatsächlich ist das embryonale Mesenchym das Gewebe mit dem höchsten Kieselsäuregehalt. Silicea pendelt dabei zwischen Sol und Gel. Im Solzustand ist es flüssig und unterstützt die Fließeigenschaften. Im Gelzustand trägt es zur Verdichtung und Verfestigung der Flüssigkeiten bei, quasi zum Gerinnen der Grundstruktur an die sich dann die eigentlichen Bausteine zum Beispiel Eiweiße anlagern.

Je mehr ein Gewebe an Vitalität verliert desto unelastischer wird es. Es altert. Wir altern. Dieser Prozess geht mit dem Verlust an Kieselsäure einher. Gelenkknorpel. Bandscheiben und Blutgefäße seien als Beispiele aufgeführt. Wir sind so alt wie unser Bindegewebe. Silicea hilft dabei, uns jung zu erhalten.

Ein Tipp zum Schluss: kieselsäurereiche Ernährung hält jung!

Ganz wichtig sind hier die Pseudogetreide Hirse, Amaranth und Quinoa. Am Anfang der Geschichte: der Ernährung Schwangerer, stillender Mütter und Kleinkinder sind sie unentbehrlich. Am anderen Ende des Lebens helfen sie uns und unseren Knorpeln jung und fit zu bleiben.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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