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Schüßler-Salz Nummer 4: Kalium chloratum fördert die Sekretion

Lesezeit: 2 Minuten Stockschnupfen, Ohren zu und schlechte Laune? Die Schüßler-Salze können auch in diesem Zustand gute Hilfe leisten. Das Schüßler-Salz Nummer 4, Kalium chloratum, wirkt bei richtiger Anwendung sekretionsfördernd. Der Stau wird aufgelöst, die Nase läuft endlich und man kriegt wieder Luft. Erfahren Sie, wie Schüßler-Salze wirken und wie die Nummer 4 angewendet wird.

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Schüßler-Salz Nummer 4: Kalium chloratum fördert die Sekretion

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In unserer Begleitung von Infekten mit Schüßler-Salzen sind wir nun im zweiten Stadium angekommen. Die Nummer 3, Ferrum phosphoricum, hat uns nicht gerettet, der Infekt ist da. Nun ist es Zeit für das Schüßler-Salz Nummer 4 Kalium chloratum.

Auch diesen Zustand kennen wir in der Regel gut. Man fühlt sich krank, aber so richtig los geht es noch nicht. Irgendwie ist alles gestaut und verstockt. Die Sekretion kommt nicht in Gang. Man ist vielleicht – oder besser hoffentlich – fiebrig, weil Fieber immer noch das beste Heilmittel ist. Die Nase ist zu, die Ohren auch, der Kopf dröhnt und gute Laune geht auch irgendwie anders.

Wir sind auch noch sauer und dies ist auch physiologisch zu verstehen. Wir sind nämlich gestaut und übersäuert. Hier kommt unser Schüßler-Salz Nummer 4, Kalium chloratum, zu seinem großen Auftritt.

Nun gibt es Menschen, deren Reaktion auf einen Infekt in die andere Richtung geht. Diejenigen von uns, die zu wässrigem Fließschnupfen neigen, brauchen in diesem Stadium eigentlich gar kein Mittel. Hier wäre höchstens potenziertes Kochsalz, das Schüßler-Salz Nummer 8, Natrium chloratum, angezeigt. Ich würde allerdings Fließschnupfen erst behandeln, wenn das Sekret die Nase wund macht. In diesem Fall wäre ein Versuch mit homöopathisch aufbereiteter Küchenzwiebel Allium Cepa in der D6 möglich.

Schüßler-Salze: Wirkung der Nummer 4 Kalium chloratum

Kurz gesagt bringt Kalium alles wieder in Fluss. Dieses Schüßler-Salz ist das wichtigste Ion in den Zellen und wesentlich für die Entsäuerung des Körpers. Der Kaliumbedarf ist recht hoch, wird aber durch pflanzliche Nahrung zum Beispiel Kartoffeln gesichert. Überschüssiges Kalium scheiden die Nieren aus, mit anderen Worten wird die Nierentätigkeit angeregt.

Damit wird der gesamte Wasserhaushalt stabilisiert und geregelt. Im Falle unseres stockenden Infektes und der überwässerten Schleimhäute wirkt das Schüßler-Salz Kalium chloratum hervorragend. Es fördert die Sekretion, beseitigt so den Stockschnupfen und den allgemeinen Stau im Wasserhaushalt. Außerdem fördert es die Ausscheidung der in diesem Infektstadium vermehrt entstehenden Säuren.

Diese Entsäuerung wirkt sich auch auf unsere Laune aus. Wer kennt nicht das erleichternde Gefühl, wenn der Infekt und die Ausscheidung erst mal in Schwung gekommen sind. Man weiß dann, dass es zwar noch ein paar Tage dauern kann, aber irgendwie ist schon Licht am Ende des Tunnels. Nebenbei hat Kalium noch die wunderbare Eigenschaft, das Ruhepotential der Nervenzellen zu erhöhen, also zu beruhigen.

Schüßler-Salze: Anwendung von Kalium chloratum

Die Anwendung der Schüßler-Salze folgt einem einfachen Prinzip: Je akuter das Geschehen, desto öfter werde ich das Mittel nehmen. Ferrum phosphoricum nehmen wir im Anfangsstadium noch alle 15 min. Da wir mit Kalium chloratum im zweiten Infekt- oder Entzündungsstadium angelangt sind, erfolgt die Einnahme dieses Schüßler-Salzes etwa alle Stunde bis alle zwei Stunden. Wir wählen dazu die sechste Dezimalpotenz also eine D6.

Wird das Sekret dann irgendwann grün-gelblich kommen wir ins dritte Stadium und wenden uns dann dem Schüßler-Salz Nummer 6, Kalium sulfuricum, zu.

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