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Schüßler-Salz Nummer 3: Ferrum phosphoricum verhindert Infekte

Lesezeit: 2 Minuten Vorfrühling, Sonnenhunger und dann zu dünn angezogen? Die Schüßler-Salze können Infekte gut begleiten oder verhindern. Das Schüßler-Salz Nummer 3, Ferrum phosphoricum, wirkt bei richtiger Anwendung Wunder. Frühzeitig genommen erstickt es die Erkrankung im Keim. Erfahren Sie, wie Schüßler-Salze wirken und wie die Nummer 3 angewendet wird.

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Schüßler-Salz Nummer 3: Ferrum phosphoricum verhindert Infekte

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Schüßler-Salz Nummer 3: Ferrum phosphoricum

Das Schüßler-Salz Nummer drei, Ferrum phosphoricum, wirkt richtig eingesetzt Wunder. Es ist ein sehr hilfreiches Mittel zur Vorbeugung von Infekten. Es kann außerdem bei allen Entzündungen unterstützend angewandt werden.

Wir alle kennen einen Zustand vor der eigentlichen Krankheit. Wir sagen dann so etwas wie: "Ich glaube, ich habe mich erkältet" oder "Hoffentlich werde ich nicht krank". Es ist ein Gefühl wie zu lange draußen geblieben und dabei etwas zu dünn angezogen. Bei Kinder sagen wir dann am Abend: "Oh er oder sie glüht aber" und vielleicht ist da auch schon etwas erhöhte Temperatur. Gerade im Vorfrühling passiert es häufig, dass wir vor Sonnensehnsucht die Temperatur überschätzen.

Bei all diesen Zuständen kann das Schüßler-Salz Nummer 3, Ferrum phosphoricum, den Ausbruch der Erkrankung verhindern.

Schüßler-Salze: So wirkt die Nummer 3 Ferrum phosphoricum

Ferrum phosphoricum ist chemisch das Eisensalz der Phosphorsäure. In der Aufbereitung gemäß der Biochemie nach Dr. Schüßler stellt es dem Körper vor allem Eisenionen zur Verfügung. Diese geladenen Eisenteilchen verteilen sich schnell im Körper und sind für die unspezifische Abwehr enorm wichtig. Bildhaft gesprochen brauchen wir Eisen als Ritterrüstung, als Schild oder als Schwert gegen die Entzündungserreger.

Wer es gerne wissenschaftlicher mag, dem sei folgende Erklärung gegeben: Unser Fresszellen, die Phagozyten benötigen freie Eisenionen, um Bakterien und andere Zellen zu zerstören. Diesen Prozess nennt man Phagozytose. Na und wenn die Bakterien oder die virusbefallenen Zellen frühzeitig umgebracht werden, gibt es auch keine Erkrankung.

Außerdem können Eisenionen Stoffwechselprodukte von Bakterien binden und damit unschädlich machen, eine Art Verschrottung um wieder bildhaft zu werden. Diese sogenannten Bakterientoxine sind zum Teil gefährlicher als der Erreger selbst. Ein Beispiel ist das Streptolysin, ein Stoffwechselprodukt von bestimmten Streptokokken, das zum Beispiel rheumatisches Fieber auslösen kann.

Schüßler-Salze: Anwendung der Nummer 3 Ferrum phosphoricum

Wichtig ist es, dieses Schüßler-Salz frühzeitig anzuwenden, wenn man den Infekt stoppen will. Ist die Erkrankung schon in vollem Gange, ist Eisen zwar weiterhin nötig, wird aber an der Erkrankung nichts mehr ändern. Ähnliches gilt übrigens für Echinaceapräparate.

In den späteren Stadien eines Infekts werden wir andere Schüßler-Salze einsetzen, zum Beispiel Kalium chloratum oder Kalium sulfuricum. Der Trick ist also wie bei allen akuten Geschehen das Mittel früh und oft anzuwenden: wenn also das Kind zu lange draußen war, wir das Gefühl haben wir könnten etwas "ausbrüten" usw.

Wir werden dann für unsere Zwecke zur D12-potenz greifen und alle 15 min eine Tablette nehmen. Am nächsten Tag ist dann entweder alles vorbei oder wir waren zu spät, zu geschwächt oder der Virus zu kräftig. Dann sind andere Schüßler-Salze angezeigt.

Wir könnten Ferrum auch in der Rekonvaleszenz einsetzen oder bei Eisenmangel, dann aber in der D3 und von anderen Maßnahmen flankiert.

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