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Schon wieder Leerstand: So hält die Druckerpatrone länger

Lesezeit: 2 Minuten Immer dann, wenn man den Drucker am dringendsten braucht, ist die Tintenpatrone leer – dieses Problem kennen viele. Insbesondere wenn man neben "normalen" Dokumenten Fotos ausdruckt, wird viel Tinte verbraucht. Wenn das Display das Symbol für leere Druckerpatrone anzeigt, ist sie allerdings nicht immer komplett aufgebraucht. Mit einigen Tricks lässt sich noch einiges an Tinte rausholen.

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Schon wieder Leerstand: So hält die Druckerpatrone länger

Schon wieder Leerstand: So hält die Druckerpatrone länger

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Man sollte nicht alles glauben, was einem weißgemacht wird. So wie für viele andere Bereiche des Lebens gilt das auch für den eigenen Drucker. Zeigt dieser an, dass die Patrone leer ist, tauscht man diese brav gegen eine neue aus. Dabei ist häufig noch bis zu 22 Prozent der ursprünglichen Füllmenge in der vermeintlich leeren Patrone enthalten.

Was die Patronenhersteller freut, ärgert den Verbraucher umso mehr. Denn je nach Drucker-Modell kosten die entsprechenden Patronen viel Geld. Alternative Patronen sind online zwar deutlich günstiger erhältlich – wie hier die Druckerpatronen für Samsung-Geräte – nach einer Weile aber genauso schnell wieder aufgebraucht. Wer Geld sparen will, kommt nicht an einigen Tricks vorbei, um die Lebensdauer von Druckerpatronen ein wenig zu verlängern.

Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene

Der einfachste Trick besteht darin, die Patrone zu schütteln. Dadurch wird der Restbestand noch einmal ordentlich verteilt, das Symbol für eine leere Patrone erlischt und das Gerät druckt wieder eine Weile. Die andere Methode ist nicht ganz so einfach, aber ebenso effektiv. Die Hersteller programmieren ihre Geräte so, dass nach dem Drucken einer bestimmten Anzahl von Seiten der Drucker automatisch eine Warnung aussendet, die Patrone sei leer – und das, obwohl noch ein ordentlicher Restbestand vorhanden ist.

Wie man diese Druckersperre, die von Modell zu Modell stark variieren kann, umgeht, lässt sich mit ein wenig Rechercheaufwand im Internet herausfinden. Hierbei sollte man allerdings unbedingt bedenken, dass bei falscher Ausführung das Gerät beschädigt werden kann. Und bei einem solchen Schaden wird kein Hersteller einspringen – Garantieschein hin oder her. Diese Möglichkeit sollte also nur anwenden, wer zumindest durchschnittliche Technikkenntnisse besitzt.

So verbraucht Tintenstrahldrucker unnötig Tinte

Jeder wird seinen Drucker schon einmal über Wochen hinweg ausgeschaltet haben. Insbesondere Besitzer von Tintenstrahldruckern werden das langandauernde, merkwürdige Rattern kennen, wenn das Gerät erneut in Betrieb genommen wird. Es ist anzunehmen, dass dabei der Druckkopf des Druckers gespült wird. Wie Stiftung Warentest herausgefunden hat, kostet das allerdings eine ganze Menge Tinte und somit Geld – definitiv zu viel dafür, dass man noch keine einzige Seite gedruckt hat.

Wenn der Drucker an einer an- und ausschaltbaren Stromsteckerleiste hängt, sollte er nie über den Kippschalter der Leiste ausgeschaltet werden – wozu gibt es schließlich den kleinen Knopf am Gerät? Trennt man den Drucker vom Stromnetz, kann der Druckkopf nicht in seine Parkposition zurück, was schnell zum Eintrocknen der Tinte führen kann. Sobald der Drucker dann eingeschaltet wird, geht automatisch die Reinigung der Düsen los, die unnötig viel Tinte verbraucht.

Allein das sachgemäße Ausschalten des Geräts kann also schon helfen, die Lebensdauer der Patrone zu verlängern. Und wer es besonders geschickt anstellt, kann aus leeren Patronen Geld machen.

Bildnachweis: fotofabrika / stock.adobe.com

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