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Schnelltherapie bei Spinnenphobie

Lesezeit: 2 Minuten Leiden Sie an einer Spinnenphobie? Möchten Sie sich von dieser Angst schnell und nachhaltig befreien? Haben Sie auf diese Fragen mit einem klaren Ja geantwortet, dann sollten Sie diesen Artikel unbedingt lesen.

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Schnelltherapie bei Spinnenphobie

Schnelltherapie bei Spinnenphobie

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Fast-Phobia Cure – Eine Schnelltherapie bei Spinnenphobie

Diese Schnelltherapie (Fast-Phobia Cure), ist eigentlich eine Technik aus dem Neurolinguistischen Programmieren. Mit Hilfe dieser Technik sind Sie in der Lage, ein Trauma oder eine Phobie – also auch Spinnenphobie – emotionsneutral zu durchleben und anschließend dauerhaft aufzulösen.

Durch die Technik schaffen Sie eine doppelte Dissoziation bzw. Entfremdung von der Phobie (Vom Objekt der Phobie = Spinne). Es entsteht eine Trennung zwischen Ihrem „Jetzt-Ich“ und den negativen Emotionen, die auftreten wenn Sie der Spinne begegnen.

Bevor Sie mit den hier beschriebenen Schritten Ihre Spinnephobie behandeln, sorgen Sie dafür, das Sie sich in einer ruhigen Umgebung befinden, in der Sie sich absolut sicher fühlen. Sie sollten sich also nicht in der Nähe einer Spinne befinden. Am besten ist es, wenn Sie in Ihrer Nähe einen guten Freund oder Bekannten haben, der Sie durch die einzelnen Schritte leitet und Sie gegebenenfalls ermutigt.

In 10 Schritten von der Spinnenphobie befreit sein

  1. Finden Sie heraus in welchen Situationen und unter welchen Bedingungen Sie ängstlich auf Spinnen reagieren. Sie sind dabei allein? Unter Freunden? Unter Fremden? Was war Ihr bisher schlimmstes Erlebnis?
  2. Rufen Sie sich zunächst einmal ins Gedächtnis, was Sie vor und auch nach einem solchen Erlebnis sicher gefühlt haben. Erinnern Sie sich, dass es mal eine Zeit gab in der Sie keine Angst, kein unangenehmes Gefühl in der Nähe einer Spinne hatten.
  3. Stellen Sie sich vor, Sie säßen in einem leeren Kino, ganz allein, ohne irgendwelche störenden Faktoren. Fühlen Sie sich wohl dabei. Nun beobachten Sie sich selbst auf der großen Leinwand.
  4. Stellen Sie sich nun vor, dass Sie (während Sie im Kino sitzen) anfängen, über die Sitzreihen hin zum Vorführraum zu schweben.
  5. Das Ich, das nun im Vorführraum steht, beobachtet nun das andere Ich, das noch auf einem der Kinosessel sitzt und „Sie“ als Film auf der Kinoleinwand beobachtet.
  1. Schauen Sie sich nun in aller Ruhe einen Film von diesem „Ich“ an, einen Film der an einem Zeitpunkt spielt, in dem die Spinnenphobie noch ansteht, also noch bevor Sie eine Spinne entdecken haben und verängstigt sind. Der Film sollte auf einer kleinen Leinwand in schwarz-weiß laufen.
  2. Halten Sie dann den Film an, oder blenden Sie einfach eine weiße Leinwand ein.
  3. Das Ich aus dem Vorführraum und das Ich auf dem Sessel, schweben nun in das Ende des Films.
  4. Spulen Sie den Film Rückwärts und lassen Ihn bis zum Ende durchlaufen, bis an den Punkt der Sie ängstigt und darüber hinaus. Geben Sie diesem Film Farbe und Klang. Diese sollten so angenehm wie möglich sein. Auch sollte das Bild nun die gesamte Leinwand erfassen.
  5. Wiederholen Sie den positiv veränderten Film so oft, bis sich die negativen Gefühle und Empfindungen in positive umgewandelt haben.

Bildnachweis: brszattila / stock.adobe.com

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