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Schneller Muskelaufbau durch Kreatin

Lesezeit: < 1 Minute Immer mehr Männer sind mit ihrem Körper unzufrieden und träumen von einem athletischen Kreuz. Schnelle Hilfe versprechen sie sich im Fitnessstudio. Die anfängliche Euphorie verfliegt allerdings schnell, denn sichtbare Erfolge brauchen Zeit. Oder man hilft nach: Mit Kreatin kann man das Muskelwachstum beschleunigen.

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Schneller Muskelaufbau durch Kreatin

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Kreatinphosphat ist ein Stoff, der Muskeln mit Energie versorgt. Er wird vom Körper selbst hergestellt und befindet sich zu 95 Prozent in unserer Muskulatur. Der Körper kann Kreatin nicht in größeren Mengen speichern, deshalb ist die vorhandene Menge begrenzt.

Belastbarkeit steigern

Die Energie, die unserem Körper in Form von Kreatinphosphat zur Verfügung steht, reicht unter maximaler Belastung für wenige Sekunden. Danach sind alle Vorräte von Kreatin aufgebraucht und müssen wieder aufgefüllt werden. Führt man dem Körper Kreatin-Phosphat künstlich zu, kann man so die maximale Belastbarkeit und die Regenerationsfähigkeit verbessern.

Muskelaufbau mit künstlichem Kreatin

Rotes Fleisch enthält natürliches Kreatin, aber um damit die Kreatin-Menge im Körper signifikant zu erhöhen, müsste man schon eine ganze Menge Fleich essen. Schneller und günstiger geht es mit künstlichem Kreatin. Durch eine Kur mit Kreatin-Monohydrat kann man im Training mehr Kraft erzeugen. Die Muskeln wachsen schneller. Zudem wird vermehrt Wasser in die Muskulatur eingelagert: Die Muskeln sehen deutlich größer und straffer aus. Zudem benötigt der Körper ausreichend Eiweiß. Nur so kann der Muskel wachsen.

Vorsicht Regelkreislauf

Studien belegen das schnellere Muskelwachstum. Dennoch sollten Sie mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Kreatin vorsichtig umgehen. Sie greifen damit in einen natürlichen Regelkreislauf ein. Langzeitfolgen sind schwer abzuschätzen. Erste Untersuchungen legen die Vermutung nahe, dass durch eine gesteigerte Kreatineinnahme das Herzinfarktrisiko steigt. Bedingt durch das schnelle Muskelwachstum kann es auch zu unschönen Einrissen in der Unterhaut kommen.

Egal, was Sie einnehmen, Grundlage für den Muskelaufbau, ist immer noch hartes Training. Wenn Ihre Leistungen stagnieren, dann stellen Sie lieber Ihr Training um. Damit setzen Sie neue Reize und erzielen so wieder Fortschritte. Und haben Sie Geduld: Muskeln wachsen nicht über Nacht!

Bildnachweis: Casimiro / stock.adobe.com

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