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Schlechtes Zeugnis – was tun?

Lesezeit: 2 Minuten Zweimal im Jahr gibt es Zeugnisse und mit zunehmender Klassenstufe wird dieses Dokument wichtiger. Daher ist es erst einmal normal, dass Schüler/innen einerseits und Eltern andererseits mit immer höherer Spannung auf dieses Ergebnis warten. Doch was sollte man tun, wenn die eigenen Erwartungen nicht erfüllt werden?

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Schlechtes Zeugnis - was tun?

Schlechtes Zeugnis – was tun?

Lesezeit: 2 Minuten

Dokumentiert ein Zeugnis den Leistungsstand des Schülers?

Zeugnisse sind wichtige Dokumente, widerspiegeln sie doch den aktuellen Leistungstand der Schüler/innen. Mir ist es aber wichtig, einige Einschränkungen zu dieser Aussage zu machen. Sie zeigen den subjektiven Leistungstand ohne Beachtung der Ursachen, die ihn hervorgebracht haben.

Das heißt, die Zensur sagt nichts über ihr Zustandekommen. Hatte die Schülerin oder der Schüler eine gute Vorbereitung? Ist sie/er körperlich in der Lage, die Leistung zu erbringen? Konnte sie/er an allen Prüfungen teilnehmen? usw.

Was können Schüler und Eltern für das Zeugnis tun?

Deshalb sollten sowohl die Schüler/innen, als auch die Eltern Zeugnisse schon beeinflussen, bevor sie vergeben werden. Das heißt: Alle Unterrichte, Tests, Prüfungen und so weiter gründlich vorbereiten und mit dem nötigen Ernst absolvieren.

Für Schüler/innen bedeutet das, tagtäglich ganz bei der Sache zu sein und alle Aufgaben mit Engagement zu lösen. Von den Eltern verlangt das, sich täglich zu informieren und zu kontrollieren. Wer so vorgeht, wird vom Zeugnis nicht überrascht. Vielmehr kann, wenn nötig, im Vorfeld Hilfe und damit positive Veränderung organisiert werden.

Negative Überraschungen auf dem Zeugnis

Wenn es trotzdem „negative“ Überraschungen auf dem Zeugnis gibt, sollten Schüler/innen nicht in Panik geraten. Eventuell organisieren sie sich Unterstützung durch Mitschüler/innen, die sie nach Hause begleiten und helfen, das Zeugnis zu erklären. Wichtig ist zudem die eigene Überprüfung, wie es zu diesem Ergebnis kommen konnte. Wenn daraus resultierende Vorschläge auf Verbesserung gefunden werden, diese gleich den Eltern vortragen.

Die Eltern sind gehalten, möglichst angemessen zu reagieren. Ganz besonders wichtig ist es, das Kind zu trösten und mit ihm gemeinsam zu besprechen, wie es weitergehen soll. Vorwürfe, Streit oder gar Strafen helfen nie, sondern bringen immer eine Abwehrhaltung beim Kind hervor. Diese „Trotzhaltung“ führt in der Regel zu noch schlechteren Leistungen.

Allerdings ist es genauso falsch, über ein schlechtes Zeugnis einfach hinweg zu gehen und nicht darüber zu sprechen. Das wäre eine Bestätigung der bisherigen Einstellung des Kindes zum Lernen und bringt somit keine Besserung.

Wenn die Eltern selbst keine Möglichkeit haben, die Leistungen ihrer Kinder positiv zu beeinflussen, gibt es viele Möglichkeiten der Nachhilfe. Einfach in der Schule nachfragen oder im Internet suchen.

Bildnachweis: sakkmesterke / stock.adobe.com

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