Familie Praxistipps

Schlechte Noten – Welcher Verhaltenstyp ist Ihr Kind?

Lesezeit: 2 Minuten Experten haben bei schlechten Noten insgesamt fünf verschiedene Verhaltensmuster zusammengestellt. Diese fünf Verhaltenstypen sind eingeteilt in blockierte, unkonzentrierte, unmotivierte, unstrategische und chaotische Kinder.

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Schlechte Noten – Welcher Verhaltenstyp ist Ihr Kind?

Schlechte Noten – Welcher Verhaltenstyp ist Ihr Kind?

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Blockierte Kinder – Nervosität

Ein Kind, das besonders vor Prüfungssituationen an Nervosität leidet, klagt häufig über körperliche Gebrechen wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen. Zudem wird die Angst beziehungsweise die Sorge vor der Prüfung mehrfach betont.

In einer Prüfungssituation ist die Schrift ihres Kindes merklich unsauberer als sonst. Das Schreibblatt sieht zerknittert und gewellt aus, was ein weiterer Hinweis für Nervosität ist. Nicht selten kommt es vor, dass vor lauter Angst Aufgaben falsch gelöst oder fehlerhaft abgeschrieben werden. Erlernter Unterrichtsstoff, der zu Hause ohne Probleme abgefragt werden konnte, kann während einer Prüfung nicht angewandt werden.

Unkonzentrierte Kinder – Viele Fehler

Kinder, die zu Unkonzentriertheit neigen, machen oftmals sogenannte Schusselfehler. Da ein unkonzentriertes Kind schnell abgelenkt ist, benötigt es zum Lernen mehr Zeit. Nicht selten ist es notwendig äußere Reize, die ablenken könnten, zu beseitigen. Vonseiten der Eltern ist viel Geduld notwendig, um notwendige Übungen zu wiederholen und Wissen zu vermitteln.

In einer Prüfungssituation kommen häufig Flüchtigkeitsfehler wie Zahlendreher oder fehlende Buchstaben oder Wörter vor. Auch das fehlerhafte Abschreiben von Aufgaben ist bei unkonzentrierten Kindern keine Seltenheit. Mit zunehmendem Zeitdruck zum Ende einer Prüfung mehren sich die Fehler.

Unmotivierte Kinder – Fehlende Lust

Ihr Kind möchte Aufgabe möglichst fehlerfrei erledigen und setzt sich dabei selber unter großen Druck. Ein anderer Grund für Motivationslosigkeit kann sein, wenn der Wunsch lieber etwas anderes zu machen im Vordergrund steht. Besteht eine solche Situation, ist ein beständiges Ermahnen und Anhalten zur Pflichterfüllung unumgänglich. Unmut, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, kann ein weiterer Grund für viele Fehler sein.

Bei Prüfungen oder Klassenarbeiten neigt ihr Kind dazu, Aufgaben nur oberflächlich zu lesen. Die Folge davon ist, dass die Antworten nicht zu den Aufgaben passen. Ein Aufsatz wird unzureichend ausgeführt oder endet ohne richtigen Schluss an einer beliebigen Stelle.

Unstrategische Kinder – Fehlende Ordnung

Ein Kind ohne Strategie neigt dazu erst im letzten Moment (ein Tag vorher) für eine anstehende Prüfung zu lernen. Der Fernsehen, Spielkonsolen und Computer spielen im Leben ihres Kindes eine große Rolle, und werden unverzüglich nach einer Lernphase benutzt. Hausaufgaben wirken aufgrund des schnellen Abarbeitens unsauber und weisen Fehler auf. Nicht selten kann eine Frage nach Hausaufgaben nicht aus dem Kopf heraus beantwortet werden.

Chaotische Kinder – Vergesslichkeit

Chaotische Kinder sind oftmals sehr vergesslich und können sich nicht daran „erinnern“, dass eine Prüfung angekündigt worden ist. Es kann durchaus vorkommen, dass komplett falsche Aufgaben erledigt werden und benötigtes Schulmaterial zu Hause vergessen wird.

Bei einer Prüfung beziehungsweise Klassenarbeit werden Aufgaben nahezu fehlerfrei erledigt. Einige der Aufgaben werden jedoch aufgrund eines persönlichen Zeitmangels einfach weggelassen. Bei dem Verfassen eines Aufsatzes ist das Ergebnis recht kurz und häufig fehlt ein sinnvolles Ende.

Schlechte Noten sind in vielen Familien ein Thema, welches zu emotional stressigen Situationen führt. Nutzen Sie Gespräche, um ihrem Kind näherzukommen und die Ursachen für das Leistungstief zu ergründen. Ein Festlegen von Regeln oder ein regelmäßiges gemeinsames Lernen kann Lerndefiziten entgegenwirken und nach und nach schlechte Noten beseitigen.

Bildnachweis: Uwe Grötzner / stock.adobe.com

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