Gesundheit Praxistipps

Schlechte Kohlenhydrate: Warum sollte man Sie vermeiden?

Wenn Sie größere Mengen an schlechten Kohlenhydraten zu sich nehmen, reagiert Ihr Körper mit einem raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Dadurch erfahren Sie eine kurzfristige Leistungssteigerung, die aber ebenso schnell in einem Leistungstief endet. Der Körper signalisiert "Lecker!" – Ihre Heißhunger-Attacke beginnt und der Körper lagert die überschüssigen Kohlenhydrate in Fett-Depots ein.

Schlechte Kohlenhydrate: Warum sollte man Sie vermeiden?

Schlechte Kohlenhydrate: Warum sollte man Sie vermeiden?

Was sind Kohlenhydrate eigentlich?

Kohlenhydrate bestehen aus Zuckermolekülen, die sich aus kleinen chemischen Verbindungen aus Kohlenstoffatomen, Wasserstoffatomen und Sauerstoffatomen zusammensetzten. Diese Moleküle werden auch als „Antriebsstoffe“ für unser Gehirn und unseren Stoffwechseln bezeichnet.

Dabei unterscheidet man Einfachzucker und Zwei- bis Vierfachzucker, diese Moleküle werden in mehrere einzelne Moleküle gespalten und diese Einzelmoleküle sind in unterschiedlichen Verkettungen in Lebensmitteln und Getränken enthalten.

Schlechte Kohlenhydrate vermeiden – aber wie?

Schlechte kohlenhydratreiche Nahrung kann man vermeiden, wenn man im Allgemeinen auf Kohlenhydrate in Form von Zucker möglichst verzichtet. Diese „schlechten“ Kohlenhydrate sind nämlich auch für eine Menge von gefährlichen Krankheiten mitverantwortlich, wie beispielsweise: Zahnkrankheiten, Diabetes, Übergewicht und viele mehr.

Schlechte Kohlenhydrate sind in folgenden Lebensmitteln enthalten:

Brötchen aus Weißmehl: Das Weißmehl enthält keinerlei wertvolle Nährstoffe. Es füllt unseren Magen, mehr nicht. Also Finger weg von hellen Broten und Brötchen – Vollkorn ist gesünder und nährstoffreicher!

Raffinierter, weißer Zucker: Weißer Zucker ist in jeder Form äußerst ungesund. Besser eignet sich brauner Rohrzucker – dieser natürliche Zucker ist auf jeden Fall gesünder.

Süßigkeiten: Süßigkeiten enthalten schlechte Kohlenhydrate, die nur in ganz kleinen Mengen und zu ausgewählten Zeitpunkten verspeist werden sollten. Sie sollten viel Kalium besitzen, dafür weniger Fett. Eine gute Alternative zu Gummibärchen oder anderen Süßigkeiten ist frisches Obst oder Trockenobst. Diese leckeren und gesunden Lebensmittel enthalten neben Kalium auch wichtige Vitamine und Nährstoffe.

Vollmilch- oder weiße Schokolade: Schokolade schmeckt – na klar! Aber warum? Der Zucker macht die Schokolade zwar extrem lecker aber gleichzeitig auch ungesund. Eine bessere und vor allem gesündere Alternative bietet Schokolade mit einem Kakao-Gehalt von mehr als 75%.

Kekse und Kuchen: Beide Leckereien enthalten in der Regel viel Weißmehl und weißen Zucker und bestehen somit zweifach aus schlechten Kohlenhydraten. Besser wäre es, Vollkornmehl und braunen Zucker zu kaufen und zum Backen zu verwenden.

Salzgebäck und Laugengebäck: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Salzgebäck nicht, wie lange angenommen, bei Magen-Darm-Verstimmungen hilft. Es enthält schlechte Kohlenhydrate und kann in höheren Mengen verzehrt zu Krankheiten führen.

Kartoffelchips: Auch wenn sie als “fettreduziert“ und “leicht“ im Supermarkt angepriesen werden – alle Kartoffelchips sind ungesund und enthalten Fett und schlechte Kohlenhydrate – die einen mehr, die anderen weniger. Von diesem Lebensmittel sollte man generell die Finger lassen.

Pizza und Pasta: Diese beiden leckeren italienischen Gerichte enthalten leider auch Weizenprodukte und schlechte Kohlenhydrate, die uns keinerlei Nutzen bringen, uns aber über einen bestimmten Zeitraum satt machen. Doch in der heutigen Zeit gibt es eine tolle Alternative: Vollkornpasta.

Bildnachweis: happy_lark / stock.adobe.com

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