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Schlafmittel – warum sie so gefährlich sein können

Lesezeit: 2 Minuten Können Sie nachts schlecht ein- und durchschlafen? Fühlen Sie sich tagsüber müde und unkonzentriert? Sehen Sie keinen anderen Ausweg mehr, als ein Schlafmittel einzunehmen? Kennen Sie die Gefahr, die von Schlafmitteln ausgehen kann? Suchen Sie Alternativen zu chemischen Schlafsubstanzen?

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Schlafmittel – warum sie so gefährlich sein können

Schlafmittel – warum sie so gefährlich sein können

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Die meisten Menschen haben gelegentlich Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Seelische und körperliche Belastungen können die Ursache dafür sein.

Einschlaf- und Durchschlafstörungen können sehr belastend sein

Treten die Beschwerden bei Ihnen regelmäßig auf, sollten Sie etwas dagegen unternehmen. Viele Betroffene gehen dann zum Arzt und lassen sich ein Schlafmittel verschreiben. Da der Arzt normalerweise nur chemische Schlafmittel auf ein Kassenrezept verordnen darf, bleibt ihm oft nichts anderes übrig, als handelsübliche Schlaftabletten zu rezeptieren.

Die Schlaftablettensucht kann schon nach kurzer Zeit beginnen

Falls Sie schon einmal nach vielen durchwachten Nächten ein Schlafmittel eingenommen haben, werden Sie sich vermutlich an das Gefühl erinnern, das Sie danach hatten: „Endlich habe ich nach langer Zeit wieder einmal durchgeschlafen“, sagen viele Betroffene. Sie fühlen sich zum ersten Mal am Morgen ausgeruht. Sie sind nicht die halbe Nacht lang wachgelegen und haben sich von einer Seite auf die andere gewälzt.

Werden nun nach einigen Tagen die Schlaftabletten wieder abgesetzt, beginnen in vielen Fällen die schlaflosen Nächte von vorne. Spätestens nach einigen unruhigen Nächten wird dann wieder nach dem Schlafmittel gegriffen. Die Betroffenen sind so erschöpft, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sehen. Ein Teufelskreis hat nun begonnen.

Gibt es Alternativen zu chemischen Schlafwirkstoffen?

Es gibt viele pflanzliche schlaffördernde Substanzen. Dazu zählen Baldrian, Melisse, Hopfen und die Passionsblume. Allerdings beschreiben viele Betroffene, die über längere Zeit chemische Substanzen eingenommen haben, dass diese Pflanzenwirkstoffe bei ihnen nicht mehr helfen. Ihr Körper hat sich an die starken Schlafmittel gewöhnt.

Aus diesem Grund rate ich Ihnen, gar nicht erst mit der Einnahme von chemischen Schlaftabletten zu beginnen. Wenn Sie an Schlafstörungen leiden, sollten Sie die Ursache Ihrer Schlafstörungen ergründen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrem Heilpraktiker. Lassen Sie die Ursache Ihrer Schlafstörungen behandeln.

Dies können die Auslöser von Schlafstörungen sein:

  • Stress im Alltag und im Berufsleben
  • schwere Erkrankungen
  • Schmerzen
  • seelische Belastungen und Angst
  • Depressionen
  • Schlafzimmer, in denen es zu hell, zu warm oder zu laut ist
  • Schichtarbeit
  • koffeinhaltige Getränke, die zu spät am Abend konsumiert wurden
  • fettreiche und schwere Mahlzeiten, die die Verdauungsorgane in der Nacht belasten

So können Sie Schlafstörungen vermeiden

  • Gewöhnen Sie Ihren Körper an einen regelmäßigen Schlafrhythmus.
  • Essen Sie abends keine schwer verdaulichen Mahlzeiten.
  • Verzichten Sie abends auf Koffein und Alkohol.
  • Nehmen Sie abends keine Medikamente ein, die aufputschend wirken.
  • Machen Sie autogenes Training oder meditieren Sie, wenn Sie nicht einschlafen können.

Tipp: Die Aminosäure L-Tryptophan hat eine schlaffördernde Wirkung. Tabletten mit L-Tryptophan sind eine gute Alternative zu anderen Schlafmitteln. Lesen Sie dazu auch meinen Artikel: „Schlafstörungen? L-Tryptophan kann Ihnen helfen“.

Bildnachweis: Photographee.eu / Adobe Stock

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