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Schlaflosigkeit: Vom Stress, nicht einschlafen zu können

Lesezeit: 2 Minuten Schlaflosigkeit ist belastend und verursacht Stress. Kennen Sie das auch? Nacht für Nacht wälzt man sich im Bett. Immer wieder schaut man zur Uhr. Man weiß, dass man am nächsten Morgen müde und erschöpft sein wird. Die Gedanken daran, dringend einschlafen zu müssen, zerrmürben und verscheuchen den Schlaf erst recht.

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Schlaflosigkeit: Vom Stress, nicht einschlafen zu können

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Schlaflosigkeit: Vom Stress, nicht einschlafen zu können

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Schlaflosigkeit als Folge von innerem Stress?

Schlaflosigkeit ist selten eine eigenständige Erkrankung. In der Regel bildet sie das Symptom einer anderen Ursache. Stress gehört dabei zu den Hauptauslösern von Schlaflosigkeit. Manchmal dauert sie nur kurze Zeit. Dann, wenn ein aktuelles, aufregendes Ereignis bevorsteht: eine Prüfung, ein Bewerbungsgespräch, eine Feier.

Der Körper reagiert auf die Ausschüttung von Stresshormonen mit erhöhter Wachsamkeit. Sobald der Stress vorbei ist, pendelt sich alles wieder auf ein normales Maß ein.

Weitaus quälender ist chronische Schlaflosigkeit. Einschlafschwierigkeiten, Durchschlafprobleme oder frühes Aufwachen machen die Nächte zur Tortur. Anhaltender Stress, Depressionen, körperliche Beschwerden, aber auch Medikamente sind typische Gründe hierfür.

Besonders ungut ist die Tatsache, dass bei vielen Menschen bereits am Abend die Angst vor der Nacht kommt. Die Vorstellung, von neuem schlaflos stundenlang wach zu liegen, erzeugt Stress, der wiederum die Schlaflosigkeit fördert. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.

Finden Sie den Grund Ihrer Schlaflosigkeit heraus

Ursachenforschung ist immer der erste Weg zur Besserung. Versuchen Sie genau herauszufinden, warum Sie schlaflos sind. Fragen Sie sich:

  • ob Sie unter Stress stehen (aktuell und chronisch
  • ob Sie sich viele Sorgen machen, während Sie schlaflos sin
  • ob Sie traumatische Erlebnisse hatte
  • ob Sie sich depressiv, also traurig und hoffnungslos fühle
  • ob Sie unter Angst leide
  • ob körperliche Krankheiten Ihren Schlaf rauben
  • ob Sie Medikamente nehmen, die zu Schlaflosigkeit führen könnte
  • ob Ihr Bett bequem is
  • ob Sie möglichst täglich zur gleichen Zeit ins Bett gehe
  • ob Sie viel Kaffee trinke
  • ob Sie Alkohol trinken oder rauchen, bevor Sie schlafen gehe
  • ob Sie während des Tages mithilfe eines Nickerchens, Schlaf nachhole
  • ob Lärm zu Ihrer Schlaflosigkeit führen könnte

Schlaflos ist nicht hilflos

Manche äußeren Angewohnheiten sind so verankert, dass man sie als Grund für Schlaflosigkeit übersieht. Dabei sind vor allem die äußeren Einflüsse am leichtesten abzustellen. Tipps dazu finden Sie im Artikel „Wenn der Stress Ihnen den Schlaf raubt.“

Meist braucht es jedoch etwas mehr, um nicht länger schlaflos zu sein. Der innere Stress muss vor der nächsten Nacht abgebaut werden. Lesen Sie darüber im 2. Teil der Serie.

Bildnachweis: Antonioguillem / stock.adobe.com

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