Homöopathie Praxistipps

Schilddrüsenunterfunktion und Homöopathie: Einführung

Lesezeit: 2 Minuten Kann Homöopathie bei einer Hypothyreose helfen? Die Schilddrüsenunterfunktion, auch Hypothyreose genannt, verlangsamt viele Abläufe im menschlichen Körper. Im Gegensatz zur Überfunktion leidet der Patient bei der Schilddrüsenunterfunktion unter Appetitverlust, trotzdem kann es sein, dass er ständig zunimmt. Eine allgemeine Antriebslosigkeit, verlangsamter Herzschlag, ständiges Gefühl zu frieren und Verstopfung durch eine langsamere Verdauung sind ebenfalls typisch.

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Schilddrüsenunterfunktion und Homöopathie: Einführung

Schilddrüsenunterfunktion und Homöopathie: Einführung

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Es kann auch zu Depressionen, Verlust der Libido und Unfruchtbarkeit kommen. In einigen Fällen ist ein Kropf (Struma) sichtbar oder lässt sich tasten. Der medizinischen Therapie mit Schilddrüsenhormonen steht die Möglichkeit einer homöopathischen Behandlung gegenüber. Diese führt bei Erfolg dazu, dass der Organismus sich selbst wieder ins Gleichgewicht bringt und die Einnahme von Medikamenten oder Hormonen überflüssig wird.

Ursachen der Schilddrüsenunterfunktion – Autoimmunerkrankungen

Schilddrüsenunterfunktion bedeutet, dass die Schilddrüse zu wenig Hormone (T3 und T4) produziert. Die Ursache dafür ist häufig eine Entzündung der Schilddrüse, wie die Hashimoto Thyreoiditis. Hier bildet der Körper Abwehrstoffe gegen das eigene Schilddrüsengewebe. Es handelt sich also um eine Autoimmunkrankheit, bei der das Immunsystem das eigene gesunde Gewebe angreift.

Autoimmunerkrankungen werden generell immer häufiger und sind medizinisch schwer therapierbar. Die Schilddrüsenhormone können zwar künstlich zugeführt werden, Medikamente, die den Zerstörungsprozess aufhalten sollen, haben aber starke Nebenwirkungen. Die Homöopathie ist hingegen in der Lage, das aus dem Gleichgewicht geratene Immunsystem wieder zu stabilisieren.

Jodmangel – Ursache der Schilddrüsenunterfunktion?

Auch ein vermeintlicher Jodmangel wird häufig für die Unterfunktion der Schilddrüse verantwortlich gemacht. Jod benötigt die Schilddrüse zur Produktion der Hormone. Erhält sie zu wenig Jod, kann sie ihre Aufgabe nicht erfüllen. Andere Quellen gehen aber davon aus, dass es in unserer westlichen Welt, in der fast jedes Lebensmittel jodiertes Speisesalz enthält, längst keinen Jodmangel mehr gibt, sondern eine Überversorgung mit Jod.

Die weit häufigste Ursache ist aber die Zerstörung von Schilddrüsengewebe nach einer Radiojodtherapie oder Operation, die i. d. R. aufgrund von Schilddrüsenüberfunktion oder autonomen Knoten durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass der Patient sein Leben lang Schilddrüsenhormone einnehmen muss.

Homöopathie und Schilddrüsenunterfunktion

Was kann nun die Homöopathie bei einer solchen Krankheit ausrichten? Generell zielt eine homöopathische Behandlung nicht darauf ab, einzelne Hormone zu ersetzen oder Symptome zu beseitigen, sondern versucht den Organismus in seiner Ganzheit wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dass die Einnahme von Hormonen oder Medikamenten nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt und nur bei Erfolg der homöopathischen Therapie langsam ausgeschlichen werden kann, versteht sich von selbst.

Welche weiteren Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten es bei der Schilddrüsenunterfunktion gibt, erfahren Sie in den nächsten Artikeln dieser Serie.

Bildnachweis: Aliaksei Smalenski / stock.adobe.com

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