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Schilddrüsenunterfunktion und Homöopathie: Die angeborene Hypothyreose

Lesezeit: 2 Minuten Unter einer Schilddrüsenunterfunktion leiden immer mehr Menschen. Allein die Schilddrüsenentzündung Hashimoto betrifft mindestens 1-2% der Deutschen – die Zahl der unerkannten Fälle dürfte weit höher liegen. Fast jedes 3000ste Kind in Deutschland wird mit einer angeborenen Schilddrüsenunterfunktion geboren.

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Schilddrüsenunterfunktion und Homöopathie: Die angeborene Hypothyreose

Schilddrüsenunterfunktion und Homöopathie: Die angeborene Hypothyreose

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Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern und Babys

Gerade bei Babys ist ein Mangel an Schilddrüsenhormonen fatal. Diese Kinder wachsen nicht richtig und sind nach kurzer Zeit geistig unterentwickelt (Kretinismus). Um dies vorzubeugen, wird Schwangeren immer noch die Einnahme von Jod empfohlen.

Dass in den USA seit dieser Prophylaxe die Häufigkeit von Schilddrüsenproblemen der Mutter nach der Schwangerschaft von 1% auf 5% gestiegen ist, zeigt die Kehrseite der Medaille. Zudem kann auch ein Überschuss an Jod beim Fötus zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen.

Ursachen einer angeborenen Schilddrüsenunterfunktion

Die Ursachen der angeborenen Schilddrüsenunterfunktion liegen oft in einer mangelnden oder gestörten Organentwicklung im Mutterleib. Dies bedeutet, dass die Schilddrüse des Babys nicht ganz oder gar nicht ausgebildet ist. Woran dies liegt, darüber spekuliert die Medizin bis heute.

Aber auch ein Jodmangel oder zu viel Jod kann dem Kind schaden. Vor diesem Hintergrund muss die Empfehlung zur Jodeinnahme bei Schwangeren kritisch betrachtet werden.

Symptome der angeborenen Hypothyreose

Bei der Geburt sind die meisten Babys unauffällig, da sie selbst bei völlig fehlender Schilddrüse über die Plazenta mit Hormonen der Mutter versorgt werden. In einem Screening (Fersenpieks) werden eventuelle Erkrankungen heute in der Regel schnell festgestellt. So kann man durch die geeignete Therapie (i. d. R. Hormone) vermeiden, dass es in den ersten Monaten zu einer Wachstumsverzögerung oder geistigen Unterentwicklung kommt.

Wenn die Krankheit aber übersehen werden sollte, kommt es schnell zu einer Trinkschwäche und verlängerter Neugeborenengelbsucht. Die Babys schlafen viel und sind eher teilnahmslos. Nach wenigen Monaten machen sich dann Wachstumsstörungen und Entwicklungsverzögerungen bemerkbar.

Homöopathische Behandlung der angeborenen Schilddrüsenunterfunktion

Da das Nervensystem bei der angeborenen Schilddrüsenunterfunktion unwiderruflich geschädigt werden kann, ist eine schnelle Behandlung mit Schilddrüsenhormonen der sicherste und beste Weg, Schäden zu verhindern. Eine homöopathische Behandlung kann und sollte in diesem Fall parallel und frühzeitig versucht werden.

Hier ist eine enge Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt unabdingbar. Bessern sich die Werte des Kindes, kann die Hormongabe langsam reduziert werden. Eine Jodersatztherapie ist nur dann sinnvoll, wenn der Jodmangel nachgewiesen ist.

Bildnachweis: zinkevych / stock.adobe.com

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