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Schilddrüsenunterfunktion: Hunde mit Homöopathie behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Wenn Ihr Hund die typischen Symptome für eine Unterfunktion zeigt, sollten Sie unbedingt mit ihm zum Tierarzt gehen, um Spätfolgen auszuschließen. Möglicherweise kann es sinnvoll sein, die Schilddrüsenunterfunktion Ihres Hundes mit Homöopathie zu behandeln. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel.

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Schilddrüsenunterfunktion: Hunde mit Homöopathie behandeln

Schilddrüsenunterfunktion: Hunde mit Homöopathie behandeln

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Nicht nur Menschen können unter einer Unterfunktion der Schilddrüse leiden, auch Vierbeiner können von dieser Erkrankung betroffen sein. Bei Hunden entsteht eine Erkrankung an der Schilddrüse in der Regel erst, wenn die Hunde schon etwas älter sind. Eine Unterfunktion bei Hunden kommt relativ häufig vor, schätzungsweise einer von 150-500 Hunden ist betroffen.

Zwei verschiedene Arten der Schilddrüsenerkrankung bei Hunden müssen unterschieden werden

Es gibt zwei verschiedene Formen der Schilddrüsenunterfunktion bei Hunden und zwar die atrophische Erkrankung und die Autoimmun-Erkrankung. Bei der atrophischen Erkrankung schwindet das Schilddrüsengewebe, die Ursache ist unbekannt. Besonders häufig kommt diese Form der Schilddrüsenunterfunktion bei Golden Retrievern, Schnauzern, Airedale Terriern, Dackeln und Cocker Spanieln vor.

Bei der Autoimmun-Erkrankung bekämpft das körpereigene Abwehrsystem die Schilddrüse des Hundes und zerstört sie mit der Zeit. Dies wird allerdings in einem Bluttest nicht immer sofort erkannt, sondern es können 2,3 Jahre vergehen, bis festgestellt wird, dass zu wenige Hormone hergestellt werden.

Eine deutliche Prädisposition für diese Form der Schilddrüsenerkrankung haben der Beagle, die Deutsche Dogge, Dobermänner, der Irish Setter und der Bobtail. Am häufigsten betrifft die Krankheit mittelgroße und große Rassen. Kleinere Rassen leiden eher selten unter einer Schilddrüsenunterfunktion.

Wie sehen die Symptome schilddrüsenkranker Hunde aus?

Hunde, die unter einer Hypothyreose leiden, können sowohl psychische als auch körperliche Symptome zeigen. Typisch für Hunde mit einer Schilddrüsenunterfunktion sind eine erhöhte Aggressivität, körperliche Trägheit, ein gesteigertes Schlafbedürfnis und auch ein ängstliches Verhalten.

Generell eine Veränderung der Persönlichkeit des Hundes kann für eine Unterfunktion sprechen. Wird ein sonst aktiver Hund zunehmend schlapper, hat kaum noch Kondition und verliert das Interesse an dem, was um ihn herum passiert, können das alles Anzeichen für eine Schilddrüsenunterfunktion sein.

Lassen Sie Ihren Hund untersuchen, wenn Sie die Symptome wiedererkennen

Körperlich äußert sich eine Unterfunktion in Veränderungen des Fells (stumpf und trocken), einer Gewichtszunahme, ständigem Hunger, einem steifen Gang, Gleichgewichtsstörungen, einer ausbleibenden Läufigkeit, Unfruchtbarkeit oder Entzündungen der Augen.

Falls eins oder mehrerer dieser Symptome auf Ihren Hund zutreffen, sollten Sie über eine Blutuntersuchung bei Ihrem Hund nachdenken. Wie auch beim Menschen wird über einen Bluttest die Konzentration des Schilddrüsenhormons gemessen, um zu schauen, ob der Hund von einer Schilddrüsenerkrankung betroffen ist.

So setzen Sie Homöopathie bei einer Schilddrüsenunterfunktion ein

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann mit Homöopathie behandelt werden. Nicht immer ist eine Hormon-Ersatztherapie nötig. Durch die Verabreichung körpereigener Mineralien kann die Hormonproduktion wieder angekurbelt und stabilisiert werden. Dabei geht es nicht darum, dass das homöopathische Mittel die Hormone ersetzt, sondern vielmehr zur Stabilisierung der Schilddrüse beiträgt.

Calcium Jodatum, Silicea, Phosphorus, Jodum oder Spongia sind mögliche Mittel, die betroffenen Hunden verabreicht werden können. Für die Behandlung der Schilddrüse mit Homöopathie sollte auf jeden Fall mit einem Tierarzt und einem Tierhomöopathen gesprochen werden.

Sprechen Sie die Behandlung vorher ab

Der Tierarzt kann einschätzen, ob es sinnvoll ist, die Behandlung rein homöopathisch oder ergänzend homöopathisch durchzuführen. Der Tierhomöopath kann dann genauer beurteilen, welche Mittel für den Hund genau geeignet sind und in welcher Dosis verabreicht werden können. Üblich sind Potenzen zwischen D2 und D12.

Mehr zum Thema Schilddrüsenunterfunktion und Homöopathie beim Menschen lesen Sie in diesem Artikel!

Bildnachweis: adam121 / stock.adobe.com

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