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Schilddrüsenentzündung: Erkennen Sie die psychischen Ursachen einer Hashimoto-Erkrankung

Lesezeit: 2 Minuten Es gibt eine Schilddrüsenentzündung, die auto-aggressiv ist und von einem Japaner beschrieben wurde: Hashimoto-Thyreoiditis. Erfahren Sie in diesem Artikel die psychischen Hintergründe eines Leidens, das 10 Millionen Deutsche quält.

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Schilddrüsenentzündung: Erkennen Sie die psychischen Ursachen einer Hashimoto-Erkrankung

Schilddrüsenentzündung: Erkennen Sie die psychischen Ursachen einer Hashimoto-Erkrankung

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Gefühlskontrolle

Die Schilddrüse liegt im Bereich des Halses. Wir spüren einen Druck im Hals, bevor uns der Kragen platzt. Die Schilddrüse ist unsere Temperamentsdrüse und wir lassen hier gewissermaßen Dampf ab. Es gibt Menschen, die nie laut werden, denn sie kontrollieren ihre Emotionen.

Die echten Emotionen verbergen sie und sie begründen das mit zivilisiertem Verhalten. Sie sagen: „Laut zu werden ist unanständig.“ Bei Hashimoto ist die Gefühlsunterdrückung oft so total, dass sie im Innersten immer hässlichere Gestalt annehmen, bis sie entarten. Dieser Zeitpunkt ist der Beginn der Autoaggression.

Mein Tipp: Sie brauchen auf jeden Fall eine Gesprächsgruppe mit gleichgesinnten Betroffenen. Selbsthilfegruppen erhalten Unterstützung von den Krankenkassen. Machen Sie sich Luft und üben Sie einen neuen Umgang mit Ihren Gefühlen.

Schlechte Erfahrungen

Es gibt keine Kindheit, die problemlos verläuft. Das Entscheidende ist, falsch Gelaufenes zu verarbeiten, es mit Betroffenen zu besprechen und loszulassen. Das funktioniert bei Hashimoto-Kranken nicht. Sie halten fest. Sie behalten die Kränkung für sich und schaffen damit die Grundlage für die Zerstörung ihrer Schilddrüse.

Mein Tipp: Sich untröstlich zu zeigen ist Selbstsabotage! Wenn Sie gegenüber dem Täter von damals schmollen anstatt ihn zur Rede zu stellen, dann schaffen Sie die Voraussetzung für Hashimoto. Ist der Täter verstorben, so rate ich Ihnen zu einer Psychotherapie.

Gewalt, nein danke!

Als Zeitarbeiter habe ich viele Büros kennen gelernt, habe zwischen den Zeilen gelesen und ich konnte die unterdrückte Gewalt spüren. Unter Druck geratene Vorgesetzte vermitteln: „Wenn Du die Arbeit nicht machen willst, draußen warten Hunderte, die Deinen Platz einnehmen. Du kannst ja gehen!“ So etwas ausgesprochen oder indirekt vermittelt, schafft Groll und Gewalt auf der Verliererseite.

Mein Tipp: In Patienten mit Hashimoto steckt ein Maß an unterdrückter Gewalt, das wir uns kaum vorstellen können. Es gründet auf der Erfahrung von Machtmissbrauch und Verachtung. Sie müssen Ihre Stelle nicht kündigen. Stellen Sie klar, dass Sie sich nicht mehr wie ein Sklave behandeln lassen. Fangen Sie an zu beißen!

Erschöpfbarkeit

Kurz vor Ausbruch der Autoaggressionskrankheit geht beim Patienten eigentlich nichts mehr. Das heißt: Der Betroffene hat den unzerbrechlichen Helden oder den Engel gespielt, aber sein System aus Körper, Geist und Seele hat den Offenbarungseid geleistet.

Mein Tipp: Eine Autoaggressionskrankheit wie Hashimoto ist kein unabänderliches Schicksal. Ich habe Ihnen gezeigt, welche falschen Rollen Sie gespielt haben. Sie können sie heute beenden und wieder glücklich werden. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrer neuen Ehrlichkeit!

Bildnachweis: Africa Studio / stock.adobe.com

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