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Schaffen Sie Motivationsfaktoren für das Ehrenamt

Die Motivation ist der Schlüssel zu Einsatzbereitschaft und Engagement. Ohne eine gewisse Motivation ist die Qualität der Arbeiten weitaus geringer als mit. Besteht keine Motivation, ein Ehrenamt auszuführen, bleiben Ämter sogar unbesetzt. So motivieren Sie Ihre Mitglieder für das Ehrenamt.

Schaffen Sie Motivationsfaktoren für das Ehrenamt

Wie motivieren Sie Ihre Mitglieder für das Ehrenamt

An sich ist es doch ganz einfach. Wenn man etwas will, dann macht man es doch gerne. Dabei ist es oft egal welcher Aufwand dem Ziel gegenübersteht. Kurzum, man ist motiviert. Es gibt Faktoren, die unterstützen den Motivationsprozess: 

  1. Interessante Aufgaben
    Wer keine Lust auf sein Aufgabenfeld hat, wird keine große Leistungsbereitschaft zeigen. Suchen Sie deshalb ehrenamtliche Aufgaben für Ihre Mitglieder, die auch zu Ihnen passen.
  2. Leistungsorientierte Organisationsstruktur
    Wer gute Arbeit abliefert sollte auch belohnt werden. Engagierte Helfer sollten deshalb die Möglichkeit bekommen, ein von Ihnen gewünschtes Amt im Verein zu erhalten.
  3. Motivierendes Teamklima
    Ein gutes Arbeitsklima ist ein wichtiger Motivationsfaktor. Gibt es Personen, die sich andauernd quer stellen, kann dies recht schnell auf das eigene Gemüht schlagen. Kritik ist immer gut, wenn diese konstruktiv ist. Oft werden im Verein aber eigene Interessen vertreten. Dies darf natürlich nicht sein. Schieben Sie solchen Einzelkämpfern einen Riegel vor, damit jedes engagierte Mitglied Platz hat, sich zu entfalten.
  4. Selbstverwirklichung
    Gerade für junge Menschen wichtig. In der Ausbildung und zu Beginn der Berufstätigkeit wird den Menschen meist noch nicht viel Verantwortung zugestanden. Geben Sie ihnen deshalb im Verein die Chance, sich zu verwirklichen.
  5. Berücksichtigung der privaten Bedürfnisse
    Oft verschmelzen Vereinsangelegenheiten mit Privatem. Schließlich haben wir auch viele Freunde in den Vereinen. Bei beruflichen Veränderungen, privaten Problem oder ähnlichem sollte jeder Verein flexibel genug sein, diese Dinge zu akzeptieren und im Sinne des Vereinsmitgliedes zu reagieren. Wenn Sie Ihrem Mitglied in Krisenzeiten die nötige Zeit lassen, wir er anschließend umso engagierter wieder einsteigen.
Diese Motivationsfaktoren sind aus der Wissenschaft, jedoch kann man diese Faktoren wunderbar eins zu eins auch auf Vereine übertragen. Denn letztendlich ist es hier wieder einmal so, wie bei vielen Dingen im Verein: Wir können nur aus der Wirtschaft lernen. Positives wie Negatives. Dinge die schlecht liefen, sollten wir lassen. Positives aber unbedingt integrieren.

 

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