Homöopathie Praxistipps

Säuglingskoliken homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Viele Babies leiden in den ersten Lebensmonaten unter schmerzhaften Bauchkrämpfen. Meist treten diese nach dem Stillen auf. Lesen Sie hier mit welchen homöopathischen Mitteln Säuglingskoliken gut behandelt werden können und auf welches spezielle Mittel, die charakteristischen Beschwerden Ihres Kindes hinweisen.

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Säuglingskoliken homöopathisch behandeln

Säuglingskoliken homöopathisch behandeln

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Säuglingskoliken mit Chamomilla behandeln

Das homöopathische Mittel Chamomilla wird eingesetzt, wenn das Kind vor Schmerzen außer sich ist. Es schwitzt stark und hat einen roten Kopf. Möglicherweise bäumt es sich im Bettchen auf und beruhigt sich nur, wenn es getragen wird. Chamomilla ist auch angezeigt, bei Koliken die während der Zahnung auftreten. Hier ist auch die für Chamomilla typische „Unleidlichkeit“ des Kindes ausschlaggebend für die Mittelwahl. Das Kind wirkt zornig und man kann es ihm nicht recht machen.

Säuglingskoliken mit Colocynthis behandeln

Das homöopathische Mittel Colocynthis wird eingesetzt, wenn das Kind sich vor Schmerzen krümmt. Es zieht instinktiv die Beine an und wälzt sich unruhig hin und her. Eine Linderung der Beschwerden kann durch festen Druck, durch Wärme und durch Stuhlgang erreicht werden. Das Tragen des Säuglings, so dass es auf dem Unterarm bäuchlings liegt, kann zur Beruhigung des Kindes führen.

Säuglingskoliken mit Lycopodium behandeln

Das homöopathische Mittel Lycopodium wird eingesetzt, wenn die Koliken beim Kind auftreten, nach dem die Mutter Kohl, Zwiebeln oder stärkehaltige Nahrungsmittel zu sich genommen hat. Im Bauch des Kindes ist ein deutliches Kollern zu hören. Es leidet unter Blähungen und Krämpfen nach dem Stillen. Die typische Verschlimmerungszeit, die auf Lycopodium hinweist ist von 16-20h. Auch Süßigkeiten oder stark zuckerhaltige Lebensmittel, die die Mutter vor dem Stillen gegessen hat, können beim Kind Blähungen und Koliken auslösen.

Säuglingskoliken mit Pulsatilla behandeln

Das homöopathische Mittel Pulsatilla ist angezeigt, wenn die Koliken beim Kind auftreten, nach dem die stillende Mutter stark fettige Speisen oder zu viel Obst und Eiscreme zu sich genommen hat. Das Kind ist sehr weinerlich und anhänglich während der Koliken. Die Beschwerden bessern sich, wenn es getröstet wird und an der frischen Luft ist.

Fazit: Säuglingskoliken können gut homöopathisch behandelt werden. Die homöopathischen Mittel Chamomilla, Colocynthis, Lycopodium und Pulsatilla werden besonders häufig bei Säuglingskoliken eingesetzt. Weitere homöopathische Mittel, die oft bei der Behandlung von Koliken bei Kleinkindern eingesetzt werden sind Magnesium phosphoricum und Nux vomica.  

Bildnachweis: Kristin Gründler / stock.adobe.com

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