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SAD – Wenn die Winterdepression kommt

Lesezeit: < 1 Minute Wenn es draußen dunkel und kalt ist, kann das schon einmal auf die Stimmung drücken und die Laune sinkt. Und so mancher gleitet hinüber in ein anhaltendes Stimmungstief bis hin zur Depression. Doch gegen triste Tage und trübe Stimmung kann einiges getan werden, damit man endlich wieder Licht am Ende des Tunnels sehen kann.

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SAD – Wenn die Winterdepression kommt

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Fühlen Sie sich schlapp und müde und haben keine richtige Lust wirklich etwas zu tun? Durch die lang anhaltenden Wintertage fällt so mancher in ein tiefes Loch und kämpft gegen die Stimmungsschwankungen. Was im Volksmund Winterdepression heißt, wird bei den Medizinern kurz SAD genannt.

Im Gegensatz zu einer klassischen Depression, die meist mit Schlafstörungen und Appetitmangel einhergeht, sind Symptome für eine Winterdepression genau gegenteilig: Ein erhöhtes Schlafbedürfnis und verstärkter Appetit, ganz besonders auf Süßigkeiten. Wie bei der klassischen Depression herrschen auch bei SAD Freudlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, innere Leere sowie anhaltende Müdigkeit.

Winterdepression SAD wenn die Botenstoffe im Gehirn Winterschlaf halten
Gönnt man sich dann schon mehr Schlaf, wird keine wirkliche Erholung festgestellt. Im Gegenteil – man fühlt sich noch matter, ist noch weniger aktiv, geht weniger raus an das Tageslicht und wird letztendlich "deprimiert".

Verantwortlich für die SAD sind die Neurotransmitter im Gehirn bzw. deren Störung. Diese Botenstoffe sorgen für den Austausch von Informationen zwischen den Nervenzellen und sind für die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit, für Stimmung und Aktivität zuständig. Zu ihnen gehört Serotonin, das für Ruhe und Ausgleich sorgt. Seine Produktion wird unter anderem vom Tageslicht abhängig gemacht.

Tipps gegen SAD um den Teufelskreis der Winterdepression zu durchbrechen

  • Nutzen Sie möglichst früh das Tageslicht, und gehen Sie mindestens eine halbe Stunde spazieren.
  • Bleiben Sie auch im Winter aktiv und suchen Sie sich eine Sportart die Spaß macht, oder belegen Sie einen Fitnesskurs.
  • Essen Sie morgens und mittags Kohlenhydrate, sowie eiweißreiche Lebensmittel und sorgen Sie für saisonales Gemüse und Obst auf dem Speiseplan.
  • Gönnen Sie sich ab und zu einen Schokoladenriegel. Für einen längeren Energieschub sorgen aber Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte.

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