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Rückenschmerzen: Welche Sportarten sollten Sie vermeiden?

Rückenschmerzen: Welche Sportarten sollten Sie vermeiden?
geschrieben von Christian Riedel

Bewegung stärkt den Rücken und hilft gegen Rückenschmerzen. Auch bei chronischen Rückenschmerzen kann man Sport treiben. Auf einige Sportarten sollten Sie aber besser verzichten.

Schwache Rückenmuskeln sind ein Grund, warum so viele Menschen unter chronischen Rückenschmerzen leiden. Denn sind die Rückenmuskeln geschwächt, wird die Wirbelsäule nicht mehr ausreichend gestützt. Es kommt zu Fehlhaltungen, Verspannungen und letztendlich zu Schmerzen.

Krafttraining stärkt den Rücken

Im besten Fall trainiert man seine Rumpf- und Rückenmuskeln, um die Wirbelsäule zu stützen. Nun hat aber nicht jeder Lust, Zuhause oder im Fitnessstudio seine Rumpfmuskeln zu trainieren. Also weicht man auf andere Sportarten aus. Mit Ausdauersportarten wie Schwimmen, Laufen oder Radfahren kann man seinen Rücken ebenfalls stärken. Doch gerade bei chronischen Rückenschmerzen ist nicht jede Sportart geeignet.

Rückenunfreundliche Sportarten

Vor allem Sportarten, bei denen häufig schnelle, abrupte Rückenschmerzen passieren, sind für den Rücken eine große Belastung und können die Probleme noch verschlimmern. Daher sind vor allem Mannschaftssportarten wie Fußball, Basketball oder Handball für Rückenpatienten eher ungeeignet. Auch Hockey ist aufgrund der häufig gebückten Haltung kein rückenfreundlicher Sport. Das gilt auch für Volleyball, da man gerade beim Schmettern in die Bogenspannung gehen muss, was die Rückenmuskeln stark belastet.

Rückschlagsport ist schlecht für den Rücken

Auch bei Rückschlagsportarten passieren viele abrupte Richtungswechsel und Stop-and-Go-Bewegungen. Daher sollten Menschen mit chronischen Rückenschmerzen auf Squash, Badminton oder Tennis besser verzichten. Beim Tennis kommt ebenso wie beispielsweise beim Golf dazu, dass beim Aufschlag bzw. beim Abschlag der Rücken stark beansprucht wird, da man in eine extreme Rotation gehen muss. Hier wird der Rücken unnatürlich belastet, was die Schmerzen verschlimmern kann.

Dies heißt jetzt nicht, dass Sie diese Sportarten auf keinen Fall betreiben dürfen. Denn jede Bewegung ist auch für den Rücken besser, als nur auf der Couch zu liegen. Bevor Sie aber regelmäßig kicken gehen oder Tennis spielen, sollten Sie sich mit Ihrem Orthopäden absprechen. Oft ist es besser, zunächst mit Kraftübungen den Rücken zu stärken, bevor Sie „rückenunfreundlichen“ Sport treiben können.

Bildnachweis: fizkes / stock.adobe.com

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Christian Riedel