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Rückenschmerzen durch falsche Schuhe

Lesezeit: 2 Minuten Kann man Rückenschmerzen durch falsche Schuhe bekommen? Wir gehen jeden Tag tausende Schritte. Da könnte man meinen, dass man besonderen Wert auf seine Füße legt. Doch das ist nicht der Fall. So trägt kaum jemand passende Schuhe. Daraus können gesundheitliche Probleme entstehen. Rückenschmerzen sind eine häufige Folge.

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Rückenschmerzen durch falsche Schuhe

Rückenschmerzen durch falsche Schuhe

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Das Deutsche Schuhinstitut (DSI) hat den Deutschen einmal ganz genau auf die Füße geschaut. Dabei kamen teils erstaunliche Ergebnisse heraus. Denn obwohl ohne Schuhe nichts geht, achtet kaum jemand auf passendes Schuhwerk. Laut DSI passen bei 80 Prozent der Befragten die Schuhe nicht.

Falsche Schuhe und Rückenschmerzen

Nur rund 18 Prozent aller Befragten haben Schuhe, die wirklich passen. Das ist das Ergebnis des DSI, die sie im „Deutschen Fußreport“ vorstellten. Man kann sich hier natürlich fragen, warum Schuhe, die nicht passen, Probleme verursachen. Dass die Füße schmerzen, ist klar. Aber warum ist auch der Rücken betroffen?

Läuft und steht man den ganzen Tag in schlecht passenden Schuhen herum, schmerzen nicht nur die Füße. Denn es kann zu Fehlhaltungen und Durchblutungsstörungen kommen. Fehlhaltungen müssen auch von der Wirbelsäule ausgeglichen werden. Das kann zu Verspannungen und letztendlich zu Rückenschmerzen führen.

Kaum jemand weiß, dass die Schuhe nicht passen

Ein Problem ist, dass viele Menschen nicht nur in unpassenden Schuhen herumlaufen, sondern auch, dass die meisten das nicht wissen. Das sagt auch DSI-Geschäftsführer Manfred Junkert. Bei der Auswertung kam heraus, dass rund drei Viertel der Männer und 60 Prozent der Frauen zu weite oder zu lange Schuhe tragen. Der Rest trägt zu kleine Schuhe. Und wenn die Probleme schon ganz unten anfangen, ist es kein Wunder, wenn der Rest vom Körper in Mitleidenschaft gerät.

Ein großes Problem für das Schuh-Institut ist, dass es keine passenden Schuhe gibt. Laut DSI müsste es viel mehr Zwischengrößen geben. Vor allem, was die Breite der Treter betrifft. Denn die Studie hat ebenfalls ergeben, dass sich die Größe der Füße zwar kaum geändert hat, dafür aber sind die Füße in den letzten Jahrzehnten breiter geworden. Da es aber nur Schuhe in vier verschiedenen Breiten gibt, sind Probleme vorprogrammiert. Die DSI ist der Meinung, dass es mindestens 17 Breitegrade bei Schuhen geben müsste.

Auch um den Rücken zu schonen, sollte man auf passendes Schuhwerk achten. Und wer Probleme hat, passendes Schuhwerk zu finden, kann sich zumindest individuell angepasste Einlagen anfertigen lassen. Und wenn es an der Basis stimmt, wird auch die Wirbelsäule geschont.

Bildnachweis: pololia / stock.adobe.com

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