Krankheiten Praxistipps

Rückenbeschwerden – Künstliche Bandscheiben haben sich bewährt

Lesezeit: 1 Minute Künstliche Bandscheiben haben sich in der Medizin etabliert. Bisher wird bei Bandscheibenvorfällen, die operiert werden müssen, die geschädigte Bandscheibe entfernt, und die betroffenen Wirbel werden durch Metallstifte versteift. Seit mehreren Jahren gibt es jedoch auch künstliche Bandscheiben einzusetzen. Der Vorteil von künstlichen Bandscheiben: Die Wirbel müssen nicht versteift werden, und die Beweglichkeit bleibt erhalten.

1 min Lesezeit

Rückenbeschwerden – Künstliche Bandscheiben haben sich bewährt

Lesezeit: 1 Minute
Untersuchung zu künstlichen Bandscheiben
Chirurgen der Universität Magdeburg haben im August 2004 im Zentralblatt für Neurochirurgie erstmals eine Studie zu den Langzeitergebnissen des noch relativ neuen Verfahrens mit künstlichen Bandscheiben veröffentlicht.

Sie haben bei insgesamt 50 Patienten künstliche Bandscheiben in die Halswirbelsäule eingesetzt und dann bis zu 14 Monate nachbeobachtet. Das Ergebnis: Bleibende Komplikationen sind nicht aufgetreten, und 80 % der Patienten konnten innerhalb von 3 Monaten wieder ihrem Beruf nachgehen.

Den Einsatz von künstlichen Bandscheiben gut überlegen und sich beraten lassen
Falls bei Ihnen eine Bandscheibenoperation (die allerdings wirklich nur der letzte Ausweg sein sollte, nachdem alle anderen Therapiemethoden versagt haben) bei Wirbelbeschwerden unumgänglich ist, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt über den Einsatz von künstlichen Bandscheiben beraten.

Besonders sinnvoll erscheint die Methode bei Vorfällen in der Nackenregion. Ungeeignet sind künstliche Bandscheiben dann, wenn Sie an Osteoporose leiden.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: