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Rücken: Fünf Sünden im Büro

Lesezeit: 2 Minuten Häufiges und langes Sitzen am Arbeitsplatz ist eine Hauptursache für Rückenschmerzen. Durch richtiges Sitzen lassen sich viele Probleme vermeiden. Es gibt aber auch einige Dinge, auf die Sie beim Sitzen achten sollten. Heute möchte ich Ihnen fünf häufige Büro-Sünden vorstellen, die Sie auf jeden Fall vermeiden sollten, um Ihren Rücken zu schonen.

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Rücken: Fünf Sünden im Büro

Rücken: Fünf Sünden im Büro

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Fehlhaltungen und Muskelschwäche sind eine der Hauptursachen für Rückenbeschwerden. Dagegen hilft vor allem, sich regelmäßig zu bewegen und im Büro eine gute Sitzhaltung einzunehmen. Aber wer einige Sitz-Sünden vermeidet, bekommt auch weniger Probleme.

1. Sünde: Schlecht sitzen

Ein häufiger Grund für Rückenschmerzen ist eine falsche Sitzhaltung, ein unökonomisch geformter Schreibtischstuhl oder keine Stütze für den Rücken. Um den Rücken zu stabilisieren, sollten Sie eine ökonomische Sitzhaltung einnehmen und einen modernen Schreibtischstuhl mit Armstützen und beweglicher Rückenlehne benutzen.

Lesen Sie dazu auch die Tipps zum richtigen Sitzen. Außerdem sollten Sie nie längere Zeit still sitzen. Wer sich regelmäßig auf dem Stuhl bewegt, aktiviert auch seine Rückenmuskeln.

2. Sünde: Gekreuzte Beine

Wenn man beim Sitzen die Beine übereinander schlägt, ist das vielleicht bequem, gesund ist das allerdings nicht. Denn mit überkreuzten Beinen kann das Blut weniger gut zirkulieren. Zudem kann es passieren, dass man bestimmte Sehnen oder Nerven einklemmt und sich ein Taubheitsgefühl einstellt, die so genannten eingeschlafenen Beine. Auch für den Rücken ist diese Sitzhaltung sehr ungünstig. Denn das Becken ist schiefgestellt, und man nimmt dadurch eine Fehlhaltung ein.

Besser ist es, beide Beine fest auf den Boden zu stellen oder – sofern es niemand sieht oder niemand etwas dagegen hat – die Beine ruhig auch einmal auf den Tisch zu legen. Das entspannt die Muskulatur und das Blut kann besser zirkulieren.

3. Sünde: Eingeklemmter Hörer

Wenn man gleichzeitig schreibt und telefoniert und vielleicht noch dabei die Maus benutzt, bleibt einem nichts anderes übrig, als den Telefonhörer zwischen Kopf und Schulter einzuklemmen. Das ist nicht nur unbequem, sondern auch Gift für den Nacken. Denn die Nackenmuskeln verspannen und verkrampfen sich schnell.

Statt die unbequeme Haltung einzunehmen, sollten Sie sich entweder ganz aufs Telefonieren konzentrieren und den Hörer mit der Hand halten, oder – wenn es gar nicht anders geht – die Freisprechanlage benutzen. Das schont Nacken und Rücken.

4. Sünde: Die Armhaltung

Eine ungünstige Armhaltung führt häufig zu einer falschen Rückenhaltung. Sind die arme leicht angehoben, muss der Schultergürtel arbeiten und kann sich nicht entspannen. Verspannungen sind vorprogrammiert.

Die Arme und Handgelenke sollten so vor die Tastatur gelegt werden, dass die Handgelenke nicht abgeknickt sind und die Arme waagerecht nach vorne zeigen. Nur wenn die Arme und Handgelenke gerade sind und weder gebeugt noch gedreht werden müssen, können die Arme entspannt sein. Stützen Sie zudem die Unterarme ab und heben Sie sie nicht in der Luft. Das entlastet die Brustwirbelsäule.

5. Sünde: Ein schräger Monitor

Wer viel am Rechner arbeitet, muss auf eine gute Körperhaltung achten. Das geht aber nur schlecht, wenn man sich jedes Mal verdrehen muss, um auf den Monitor sehen zu können. Ist die Wirbelsäule nicht gerade, müssen die Muskeln dies kompensieren. Das führt schnell zu einer ungünstigen Körperhaltung und zu Verspannungen.

Daher sollte man unbedingt darauf achten, dass man mit einer neutralen Körperhaltung auf den Monitor sehen kann, ohne die Wirbelsäule zu verdrehen oder den Kopf anzuheben. Der Monitor sollte rund 60 bis 90 Zentimeter entfernt stehen und die Oberkante des Bildschirms auf Augenhöhe sein. Dadurch muss man keine unnatürliche Körperhaltung annehmen, wenn man auf den Monitor schaut.

Bildnachweis:  BillionPhotos.com / stock.adobe.com

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