Gesundheit Praxistipps

Rudergeräte: Richtig rudern – auch in der kalten Jahreszeit

Lesezeit: 2 Minuten Gemeinhin gilt neben dem Jogging in freier Natur oder auf dem Laufband der Crosstrainer als gutes Allroundtraining. Dabei wird oft vergessen, dass es noch eine Alternative gibt: Rudern.

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Rudergeräte: Richtig rudern – auch in der kalten Jahreszeit

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Zugegeben: Gerade im Winter hat niemand wirklich Lust, auf dem See eine Runde zu drehen. Zum Glück gibt es da noch das Indoor Rudern, das in den meisten Fitnessstudios angeboten wird. Vielfach unterschätzt, stellt es eine effektive Trainingsmethode dar, die noch dazu leichter zu erlernen ist als die Outdoor-Variante, wo neben dem reinen Rudern auch der Gleichgewichtssinn gefragt ist.

Gelenkschonendes Training für Herz und Kreislauf
Indoor Rudern trainiert das Herz-Kreislauf-System und verbessert die körperliche Fitness. Rudern trainiert sämtliche Hauptmuskelgruppen, von den Oberschenkeln über die Bauchmuskulatur bis hin zum Bizeps und zum Rücken. Positiver Nebeneffekt: Im Gegensatz zum Laufen etwa werden die Gelenke geschont. Daher eignet sich Rudern auch für Menschen mit Übergewicht. Im Grunde kann also jeder rudern. Entscheidend ist allein die Technik.

Die Technik macht’s
Hier fangen die "Probleme" an: Selbst Spitzenruderer feilen immer wieder an ihrer Technik. Davon sollten Sie sich aber nicht abschrecken lassen, denn Sie brauchen für Freizeit- und Trainingszwecke eigentlich nicht viel mehr zu kennen als die vier Phasen des Bewegungsablaufs:

  1. Die Rücklage: In der Ausgangsposition sind die Beine gestreckt, die Knie allerdings nicht vollständig durchgedrückt. Der Oberkörper ist leicht zurückgelegt, der Griff wird zum oberen Rippenbogen geführt.
  2. Das Vorrollen: Als erstes führen Sie die (immer noch gestreckten) Arme nach vorne. Erst dann beugen Sie den Oberkörper leicht nach vorne und ziehen mit den Beinen den Rollsitz so weit nach vorne, dass die Unterschenkel fast senkrecht stehen. Am Ende dieser Phase befinden Sie sich in der Auslage.
  3. Die Auslage: Hier sind die Arme locker gestreckt, die Oberschenkel sind an die Brust gezogen.
  4. Der Durchzug: In dieser Phase begeben Sie sich wieder zurück in die Rücklage, indem Sie die Beine strecken und den Oberkörper gleichzeitig leicht zurückschwingen. Sobald der Griff über die Knie hinweg ist, beugen Sie die Arme und ziehen den Griff an den Körper heran. Die Ellenbogen werden am Körper vorbei gezogen.

Was sich etwas kompliziert anhören mag, ist im Grunde nicht so schwer. Während der Übung werden Sie feststellen, dass Sie viele Dinge instinktiv richtig machen. Für Anfänger empfiehlt sich in jedem Fall ein Training im Fitnessstudio, wo Ihnen für Korrekturen mit Sicherheit ein Trainer zur Verfügung steht.

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