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Richtiger Umgang mit Angst und Panik

Lesezeit: 2 Minuten Circa fünf von 100 Menschen leiden an einer behandlungsbedürftigen Angststörung. Wissenschaftler von der University of California testeten vor kurzem eine neue Form der Therapie: Das Reden über Angst und Panik. Wie sieht diese Möglichkeit der Therapie aus und welche Möglichkeiten gibt es noch?

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Richtiger Umgang mit Angst und Panik

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Angst und Panik loswerden mit einigen Tricks

Tipp 1 – Reden Sie über Ihre Angst

Haben Sie Angst vor einer Spinne, vor Schlangen, Bienen, zu engen Räumen oder vor dem Sprechen vor Publikum? Dann seien Sie unbesorgt, denn Wissenschaftler konnten mithilfe einer Studie feststellen, dass sich diese Ängste durch das laute Schildern von Emotionen, die in Verbindung mit den Objekten stehen, mindern. Und zwar sollte man genau dann über seine Gefühle und Gedanken sprechen, wenn man sich dem angstauslösenden Objekt nähert.

Tipp 2 – Informieren Sie sich näher über das Objekt

Stellen Sie sich folgende Frage: „Was ist das eigentlich genau, wovor ich Angst habe?“ Sie können Ihren Feind erst besiegen, wenn Sie ihn kennen. Recherchieren Sie im Internet, in Fachzeitschriften und in Büchern, um so viele Details wie möglich über Ihre Angst zu erfahren. Auf diese Weise können Sie vielleicht herausfinden, welche Ursachen für Ihre Angst auszumachen sind und welche Lösungsansätze es bisher gibt.

Tipp 3 – Akzeptanz der Angst und Panik

Irgendwie hat doch jeder von uns Angst oder sogar Panik vor irgendetwas. Der eine fürchtet sich vor dem Dunkeln, der andere davor, dass der Partner fremdgeht und wieder ein anderer hat Angst vor Gewitter. Ängste erfüllen selbstverständlich auch ihren Zweck und sind aus evolutionstheoretischer Sicht wichtig für unser Überleben. Schließlich bietet die Angst Schutz vor Gefahren. Schämen Sie sich also nicht für Ihre Angst sondern akzeptieren Sie sie. Lassen Sie sie aber gleichzeitig nicht die Kontrolle über Ihr Leben einnehmen. Achten Sie darauf, dass Sie – wie bereits Freud zu sagen pflegte – „Herr im eigenen Haus“ bleiben.

Akzeptieren Sie Ihre Ängste

Versuchen Sie nicht, vor der Angst wegzulaufen

Wenn Sie Angstsituationen immer wieder vermeiden, werden Sie Ihre Angst oder Panik wahrscheinlich nie überwinden. Jedes Mal, wenn Sie mit einer angstauslösenden Situation konfrontiert werden, meiden Sie die direkte Auseinandersetzung. Das ist ein enormer Energieaufwand, der sich langfristig nicht bezahlt macht. Sollten das Reden und die Recherche nach Informationen Sie nicht weiterbringen, suchen Sie professionelle Hilfe auf. Diese ist nach wie vor beste Garant dafür, dass Sie Ihre Angst endgültig loswerden.

Bildnachweis: Leonid / stock.adobe.com

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