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Richtige Ernährung bei Arthrose: Von Bromelain bis Zink

Lesezeit: 2 Minuten Eine gesunde Ernährung kann eine Arthrose nicht beseitigen, ist aber in der Lage, die Beschwerden zu lindern und den Fortschritt der Erkrankung zu verlangsamen.

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Richtige Ernährung bei Arthrose: Von Bromelain bis Zink

Richtige Ernährung bei Arthrose: Von Bromelain bis Zink

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Mit der richtigen Ernährung können Sie zwar eine bestehende Arthrose nicht heilen. Sie kann aber helfen, die entzündlichen Prozesse zu verlangsamen und Schmerzen zu verringern.

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Oftmals können die hierfür benötigen Nährstoffe nicht über die Nahrung aufgenommen werden, weshalb Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen können, um den erhöhten Nährstoffbedarf zu decken.

Ernährungstipps für Betroffene

Sind Sie übergewichtig, sollte Ihr erstes Ziel in Hinblick auf die Ernährung eine Gewichtsreduzierung sein.

Lastet nämlich Übergewicht auf den ohnehin bereits vorgeschädigten Gelenken, begünstigt dies das weitere Fortschreiten der Arthrose. Darüber hinaus gibt es einige Aspekte, die Sie als Betroffener unabhängig von Ihrem Gewicht beachten sollten:

  • Verringern Sie Ihren Fleischkonsum, da die darin in großer Menge enthaltene Arachidonsäure die entzündlichen Prozesse begünstigt.
  • Nehmen Sie regelmäßig hochwertige, essentielle Omega 3-Fettsäuren zu sich, wie sie zum Beispiel in Fisch oder Fischölkapseln enthalten sind. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren hemmen Entzündungen.
  • Verbannen Sie ungesunde Lebensmittel von Ihrem Speiseplan, die gesättigte oder Transfettsäuren enthalten.
  • Achten Sie auf Ihren Säure-Basen-Haushalt und nehmen Sie basenbildende Lebensmittel gehäuft zu sich, zum Beispiel Kartoffeln, Reis, Kohl, Äpfel, Bananen oder Pfirsiche.
  • Bevorzugen Sie kaltgepresstes Öl.
  • Vermeiden Sie Alkohol und größere Mengen von Zucker.
  • Nutzen Sie möglichst wenige Lebensmittel, die aus weißem Mehl hergestellt werden.
  • Essen Sie Milchprodukte mit verringertem Fettanteil.
  • Verzehren Sie regelmäßig Obst und Gemüse.
  • Vermeiden Sie industriell stark verarbeitete Produkte.

Zusätzlich kann es notwendig werden, die Ernährung durch Nahrungsergänzungsmittel zu ergänzen, da längst nicht alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die der Körper für die Bekämpfung der Arthrose gebrauchen könnte, über die Ernährung aufgenommen werden.

Erschwerend kommt die Tatsache hinzu, dass viele Lebensmittel durch die Züchtung neuer Sorten mit hilfreichen Eigenschaften Teile ihres Nährwertes eingebüßt haben (z. B. Wegzüchtung der Bitterstoffe aus Gemüse, geringere Anfälligkeit gegen Schädlinge) und die natürliche Deckung des Nährstoffbedarfs deshalb immer schwieriger wird.

Sinnvolle Nahrungsergänzung bei Arthrose

Zur Nahrungsergänzung sinnvoll können folgende Stoffe sein:

  • Glucosaminsulfat: wird aus Krebstierschalen gewonnen, Tagesdosis mindestens 1.200 mg, entzündungshemmende Wirkung, stimuliert die Neubildung von Knorpelgewebe
  • Chondroitinsulfat: wird aus Rinderknorpel gewonnen, Tagesdosis mindestens 700 mg, Unterstützung der Bildung neuer Knorpelsubstanz und Gelenkflüssigkeit, schmerzstillende Wirkung
  • Bromelain: wird aus der Ananas gewonnen, lindert Schmerzen, hemmt Entzündungen, fördert die Durchblutung, verbesserte Beweglichkeit, Verringerung von Gelenkschwellungen
  • Mangan: Unterstützung beim Knorpelaufbau, Verstärkung von Chondroitin und Glucosamin
  • Zink: Ausgleich des Säure-Basen-Stoffwechsels, Unterstützung der Eiweißsynthese, notwendig für den Knochenerhalt
  • Kupfer: entzündungshemmende und antioxidative Wirkung
  • Selen: entzündungshemmende Wirkung
  • Omega 3-Fettsäuren: reduziert Morgensteifigkeit, Verringerung der Knorpelzerstörung, gegen Schmerzen und Entzündungen
  • Vitamin D: wird vom Körper gebildet, wenn man sich viel in der Sonne aufhält, entzündungshemmend, Stärkung der Knochensubstanz
  • Vitamin C: Verringerung der Schmerzen, Unterstützung bei der Knorpelneubildung, langsamerer Verlauf der Arthrose
  • Vitamin E: entzündungshemmende Wirkung, geringere Schmerzen, Blockierung der Bildung von Arachidonsäure

Bildnachweis: Jeanette Dietl / Adobe Stock

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