Homöopathie Praxistipps

Rhus: Verschiedene Pflanzen mit heilender Wirkung

Lesezeit: 2 Minuten Die homöopathischen Mittel aus der Pflanzengattung Rhus können bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt werden. Das bekannteste ist Rhus toxicodendron, das bei Gelenkschmerzen gegeben wird. Mehr zu den anderen Mitteln der Rhus-Familie lesen Sie in diesem Artikel!

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Rhus: Verschiedene Pflanzen mit heilender Wirkung

Rhus: Verschiedene Pflanzen mit heilender Wirkung

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Rhus ist eine Pflanzengattung und gehört zur Familie der Sumachgewächse. In der Homöopathie kommt sie häufig als Rhus toxicodendron vor, doch auch Rhus venenata oder Rhus aromatica werden zur Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt.

Rhus toxicodendron als bekanntestes der homöopathischen Rhus-Mittel hilft bei Gelenksentzündungen und –schmerzen und bei Verrenkungen und Verstauchungen. Besonders Sportlern wird das Mittel häufig verabreicht. Doch auch bei Hauterkrankungen hilft Rhus toxicodendron den Betroffenen. Verbrennungen, Windpocken, Herpes oder Gürtelrose können mit Rhus toxicodendron behandelt werden.

Das Anwendungsgebiet von Rhus venenata

Rhus venenata kommt ebenfalls bei Hauterkrankungen zum Einsatz und wirkt bei kleinen Hautbläschen oder größeren Blasen, die mit Eiter gefüllt sind, bei Ekzemen, Brandblasen, oder Hautrötungen. Auch bei Frostbeulen, Gesichtsödemen, Herpes simplex und bei Stirnkopfschmerzen kann das homöopathische Mittel Rhus venenata angewendet werden.

Auffällige körperliche Veränderungen merken die Betroffenen durch Hitze, Rötung und das Brennen einer bestimmten Körperstelle, als hätten Sie sich diese verbrannt. Besonders stark können diese Schmerzen an den Genitalien oder im Mund sein. Auch Hautrisse und nächtliches Jucken der Haut, das sich durch heißes Baden noch verschlimmert, sind typische Symptome für Rhus venenata-Patienten.

Rhus venenata und sein Mittelbild

Blut im Urin und Schmerzen beim Wasserlassen treten besonders dann auf, wenn sich die Symptome auf die Genitalien konzentrieren. Hitze, Rötung und das Brennen einer bestimmten Körperstelle tritt meist an Körperteilen auf, die nur von dünner Haut bedeckt sind, wie zum Beispiel die Stirn, den Fingern oder die Schienbeine.

Die Betroffenen tragen häufig eine große Traurigkeit mit sich herum, können manchmal fröhlich sein, neigen aber auch zu Hypochondrie. Konzentrationsstörungen und eine leichte Vergesslichkeit und Verwirrung sind ebenfalls typisch für Rhus venenata-Patienten.

Modalitäten, die die Symptome der Patienten beeinflussen

Vor dem Stuhlgang sind die Beschwerden der Betroffenen häufig schlimmer, ebenso bei geistiger Anstrengung, heißem Wetter, beim morgendlichen Erwachen und bei Ruhe. Bei Bewegung und bei vorsichtiger Wärme können sich die Symptome der Rhus venenata-Patienten bessern.

Das Mittel wird in der Regel in Globuliform verabreicht, die Dosierung sollten Sie mit dem behandelnden Arzt oder Homöopathen absprechen.

Mehr zum homöopathischen Mittel Rhus lesen Sie in diesem Artikel!

Das seltene Mittel Rhus aromatica

Ein weiteres, wenn auch nicht sehr häufig eingesetztes Mittel aus der Rhus-Familie ist Rhus aromatica. Besonders in Nordamerika ist Rhus aromatica, der wohlriechende Sumach, schon länger im medizinischen Gebrauch und hilft bei Schmerzen beim Wasserlassen, bei Harnträufeln und bei Blut im Urin.

Bei Diabetes kann das Mittel ebenfalls vereinzelt eingesetzt werden, ebenso bei allgemeiner Erschöpfung, bei Magenschleimhautentzündung, Blähungen, extremem Schwitzen und Entzündungen des Kniegelenks. Hinterhauptkopfschmerzen, Nasenbluten und Mundfäule sind weitere Anwendungsgebiete von Rhus aromatica.

Bildnachweis: divastudio / stock.adobe.com

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