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Rheumatische Beschwerden mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Bei Rheuma treten diffuse (nicht genau erklärbare), ziehende, fließende und reißende Schmerzen am Bewegungsapparat auf. Bereits das Wort Rheuma, aus dem Griechischen stammend "rheumatismo", gibt die oben genannten Beschwerden wieder. Bei rheumatischen Beschwerden können Schüßlersalzen in vielen Fällen gut und erfolgreich eingesetzt werden.

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Rheumatische Beschwerden mit Schüßlersalzen behandeln

Rheumatische Beschwerden mit Schüßlersalzen behandeln

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Ursachen und Erklärung des Rheumatismus

Der menschliche Organismus ist ständigen Angriffen von außen ausgesetzt. So kommt der Körper bereits bei der Zunahme von Speisen in den direkten Kontakt mit diversen krankhaften Erregern (wie Keinem, Bakterien, Viren, Pilzen, etc.) in Berührung. Solange das körpereigene Immunsystem gut funktioniert, können diese pathogenen Erreger dem Organismus nichts anhaben.

Man kann sich das Geschehen und die Arbeit des Immunsystems wie einen spannenden Spielfilm im Kino vorstellen. Hauptdarsteller sind die weißen Blutkörperchen, die so genannten Leukozyten. Diese Leukozyten agieren an verschiedenen Verteidigungslinien unseres Körpers über Botenstoffen (Zytokine) und koordinieren das gesamte Geschehen professionell.

Im Blut fließen ständig die Abkömmlinge der Leukozyten, die Makrophagen (auch Fresszellen genannt) und geben eine sofortige Meldung ab, sobald sind fremde Substanzen im Körper befinden. Sie nehmen die Fremdstoffe auf und fressen diese praktisch auf.

Somit markieren sie die übrigen Bruchstücke mit einem Lockstoff, um die T-Zellen aus ihrer Reserve zu locken. Diese wiederum engagieren die B-Zellen, die so genannten Spezialagenten.

Die B-Zellen setzen zur Bekämpfung von Viren, Bakterien und Pilzen ihre Spezialwaffe, die Antikörper ein. Es handelt sich um spezifische Proteine, welche die Arbeit der eingedrungenen pathogenen Erreger erschweren. Sie kennzeichnen die Erreger als „Feinde“ und geben sie dadurch zum Abschuss frei. Diese nennt man das „Schlüssel-Schloss-Prinzip“.

Erreger können sofort an den Antikörpern andocken

Dies bedeutet, dass die fremden Substanzen direkt an die Antikörper andocken können. Auch hier gibt es eine Reihe verschiedener Antikörper. Die Antikörper des Typen IgG sind für die Aktivierung der Entzündungen mit den typischen Anzeichen von Calor (Wärme), Rubor (Rötung), Tumor (Schwellung, wird oft mit dem Krebsgeschehen verwechselt), Dolor (Schmerzen) und Functio laesa (eingeschränkte Funktionsfähigkeit) verantwortlich.

Eine rheumatische Erkrankung kann in bis zu 300 Einzeldiagnosen unterteilt werden. Es handelt sich bei diesen Erkrankungsbildern hauptsächlich um Autoimmunvorgänge (die Zellen des Immunsystems gehen gegen eigene Zellen vor), sodass es zu degenerativen und entzündlichen Gelenk-, Muskel-, Bänder-, Sehnen- und Wirbelsäulenschmerzen kommen kann.

Es sind jedoch auch genetische Faktoren (Disposition = Veranlagung), allergische Reaktionen, Infektionskrankheiten, Toxine diverser Bakterien, Stoffwechselstörungen (wie z. B. bei der Gicht) und einige andere Faktoren für das Rheumageschehen verantwortlich zu machen. Es können jedoch auch Verletzungen an Gelenken, Überbelastungen, Gelenkentzündungen, Übergewicht mit Bewegungsmangel, etc. hierfür zuständig sein.

Symptome des Rheumas

  • Auftreten der oben aufgeführten Entzündungszeichen wie Rötung, Schwellung, Schmerzen etc.
  • Morgensteifigkeit
  • Muskelhartspanne und Muskelverspannungen
  • Functio laesa (Funktionseinschränkung) durch Gelenkaufquellungen

Die Schulmedizin versucht bereits seit Jahren, mit Ihrem Konzept dieses System zu durchbrechen und zwar mit Schmerzmitteln, entzündungshemmenden Arzneimitteln (Kortison)  und auch Zytostatika (Medikamente für Tumorerkrankungen). Diese haben jedoch erhebliche Nebenwirkungen auf den Organismus, vor allem die Leber wird in Ihrer Funktion stark beeinträchtigt.

Mit den biochemischen Mineralsalzen nach Dr. med. Wilhelm Schüßler bekommen Sie eine nebenwirkungsfreie Alternative zur Verfügung gestellt.

So können Sie sich eine Rheumakur mit den biochemischen Mineralsalzen unterziehen und dabei merken, dass Ihre Symptome sich von Tag zu Tag verbessern. Verwenden Sie folgende Schüßlersalze mit jeweils 3 Tabletten als Mineraldrink:

Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 (gegen Gelenk- und Muskelschmerzen)

Nr. 3 Ferrum phosphoricum D6 (als Entzündungshemmer)

Nr. 4 Kalium chloratum D6 (Zellbeschützer und Regenerator der Zellen)

Nr. 8 Natrium chloratum D6 (zuständig für den Flüssigkeitshaushalt)

Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 (Ausleitung der Giftstoffe)

Nr. 11 Silicea D12 (Stabilisator des Gewebes)

Nr. 17 Manganum sulfuricum D6 (Aktivierung der Enzyme und Energiegewinnung in den Zellen)

Nr. 22 Calcium carbonicum D6 (Einsatz bei Haut- und Knochenerkrankungen)

Lösen Sie diese Tabletten in einem Liter Leitungs- oder stillem Wasser auf. Trinken Sie über den Tag verteilt jeweils in kleinen Schlucken dieses Getränk. Dauer der Anwendung: mindestens ½ Jahr, jedoch so lange, bis Sie beschwerdefrei sind.

Jeder Entzündungsprozess entwickelt eine Übersäuerung des entzündeten Gebietes. Dies wiederum hemmt die lebenswichtigen Enzyme an ihrer wichtigen Tätigkeit. Hiergegen können Sie jeweils am Abend vor dem Zubettgehen sich die notwendigen basischen Mineralsalze mit jeweils 3 Tabletten lutschend einnehmen. Hierzu verwenden Sie die biochemischen Mineralsalze nach Schüßler Nr. 9 Natrium phosphoricum D6, Nr. 23 Natrium bicarbonicum D6.

Handelt es sich bereits, wie es häufig ist, um einen chronischen Gelenkrheumatismus, so können zu den oben aufgeführten biochemischen Mineralsalzen die Nr. 12 Calcium sulfuricum D6 mit 3 Tabletten hinzunehmen. Da der Prozess bereits chronisch (also länger als 6 Monate besteht), sollten Sie sich auch auf eine längere Behandlungsdauer von mindestens einem Jahr einstellen.

Bildnachweis: narstudio / stock.adobe.com

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