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Rezept für Leipziger Allerlei mit Spargel, Flusskrebsen und Morcheln

In nur 5 Schritten zaubern Sie „Spargel Allerlei“. Bringen Sie den Frühling in das beliebte Leipziger Allerlei, indem Sie es mit weißem Spargel verfeinern.

Rezept für Leipziger Allerlei mit Spargel, Flusskrebsen und Morcheln

Rezept für Leipziger Allerlei mit Spargel, Flusskrebsen und Morcheln

Knackiges junges Gemüse, fleischige Flusskrebsschwänze und aromatische Morcheln – auf dem Leipziger-Allerlei-Teller findet sich das Beste aus Feld, Wasser und Wald. Unser Ernährungsexperte Vadim Vl. Popov stellt Ihnen im folgenden Artikel dieses elegante Frühlingsgericht vor.

Rezept für Leipziger Allerlei

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200 g geschälter weißer Spargel
  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 200 g Prinzessbohnen
  • 200 g junge Karotten
  • 200 g frische Morcheln (ersatzweise 25 g getrocknete)
  • ¼ Liter Milch
  • 200 g Butter
  • Salz
  • weißer Pfeffer
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 60 g Krebsbutter
  • 4 kleine Kerbelsträußchen
  • einige Krebsschwänze

So wird’s gemacht:

  1. Den Blumenkohl putzen, waschen, in kleine Röschen teilen. Zu ¼ Liter Salzwasser die Milch gießen, die Röschen hineingeben und zum Kochen bringen. 10 Minuten bei kleiner Hitze garen.
  2. Bohnen, Karotten, Spargel und Morcheln waschen und putzen. Die Morcheln kurz überbrühen. Die Bohnen und den Spargel in Stücke, Karotten und Morcheln in Scheiben schneiden.
  3. 50 g Butter zerlassen und die Morcheln darin 10 Minuten garen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Karotten in Salzwasser mit dem Zucker, die Bohnen und den Spargel jeweils getrennt in Salzwasser ca. 10 Minuten garen. Dabei darauf achten, dass das Gemüse bissfest bleibt.
  5. Das Gemüse, die Morcheln ausgenommen, in der restlichen, zerlassenen, gesalzenen Butter schwenken und auf 4 Tellern anrichten. Die Morcheln obendrauf legen. Krebsbutter zerlassen und das Gemüse damit übergießen. Mit Kerbelsträußchen und nach Belieben mit Krebsschwänzen garnieren.

Guten Appetit!

Und wie erkennen Sie frischen Spargel?

Guter, frisch gestochener Spargel quietscht, wenn man die Stangen aneinander reibt. Zusätzlich können die Spargelstangen mit dem Fingernagel an der Schnittstelle leicht eingedrückt werden – hierbei sollte noch etwas Saft austreten.

Auch optisch überzeugt frischer Spargel: Er sieht knackig aus, glänzt frisch und die Spargelköpfe sind noch fest geschlossen. Frischer Spargel darf darüber hinaus keine bräunlichen Stellen aufweisen.

Spargel ist hingegen nicht mehr frisch, wenn er nicht mehr quietscht, leicht biegbar ist und die Schnittenden ausgetrocknet aussehen.

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Bildnachweis: Thomas Francois / Adobe Stock

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