Naturheilkunde Praxistipps

Reizdarm: Nutzen Sie naturheilkundliche Hilfe!

Nach Schätzungen der Universität Tübingen sind etwa 15 % der Deutschen vom sogenannten Reizdarmsyndrom betroffen. Unklare Bauchschmerzen, häufige Blähungen und breiiger Stuhl sind häufige Symptome. Diese sogenannte funktionelle Erkrankung wird durch Stress massiv verstärkt. Lernen Sie hier einige hilfreiche, naturheilkundliche Maßnahmen kennen.

Reizdarm: Nutzen Sie naturheilkundliche Hilfe!

Reizdarm: Nutzen Sie naturheilkundliche Hilfe!

Was ist ein Reizdarm? Symptome und Ansätze zum Verständnis

Können Sie sich das vorstellen? Immer wiederkehrende heftige Bauchschmerzen, heftige Blähungen und der dringende Drang zur Toilette zu gehen? Und Ihr Hausarzt findet nichts und weiß keinen Rat?

Das Reizdarmsyndrom hat vielfältige Aspekte. Insbesondere die Psyche spielt eine große Rolle. Dies bedeutet aber nicht, dass die Beschwerden nur eingebildet sind. Leider werden Patienten aber oft als Hypochonder abgestempelt, oder freundlicher ausgedrückt als Psychosomatiker. Häufig vergehen etliche Jahre bis die Diagnose Reizdarm gestellt wird.

Organische Veränderungen sind kaum nachweisbar. Sie lassen sich nur bei sehr sorgfältiger Untersuchung finden. Die Schmerzempfindlichkeit ist erhöht und die Darmschleimhaut durchlässiger. Die Symptome wie Schmerzen, Blähungen und Stuhldrang sind unberechenbar. Dadurch werden Betroffene zusätzlich psychisch belastet. Gleichzeitig verstärkt Stress die Symptomatik.

Es ist also nicht verwunderlich, dass etliche Patienten zusätzlich psychische Störungen, zum Beispiel Depressionen, entwickeln.

Naturheilkundliche Hilfe bei Bauchschmerzen und Reizdarm

Ein Reizdarmsyndrom ist keine lebensgefährliche Erkrankung. Es ist möglich die Beschwerden wieder loszuwerden. Dies erfordert aber Geduld, weil es Jahre dauern kann.

Es ist in jedem Fall wichtig Stress abzubauen. Hier hilft zum Beispiel das Schüssler Salz Nummer 7 – Magnesium phosphoricum. Auch Heilpflanzen mit sogenannten Adaptogenen sind hilfreich: zum Beispiel die Taigawurzel.

Zunächst sollten Sie aber Ihre Ernährungsgewohnheiten überprüfen. Industriell verarbeitete Nahrungsmittel, insbesondere Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Süßstoffe, sind unbedingt zu vermeiden. Verwenden Sie möglichst natürliche Nahrungsmittel. Versuchen Sie außerdem herauszufinden, welche Nahrungsmittel Sie nicht vertragen.

Ein wirklich erfolgversprechender Behandlungsansatz sind sogenannte Probiotika. Diese Bakterienpräparate stabilisieren die Darmökologie und stärken die Darmschleimhaut.

Suchen Sie jedoch in jedem Falle einen Heilpraktiker auf. Eine individuelle Betreuung ist bei solch einem komplexen und schwer fassbaren Krankheitsbild sinnvoll.

Weitere Informationen über Naturheilkunde bei Verdauungsbeschwerden finden Sie in den folgenden Artikeln:

Bildnachweis: leszekglasner / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: