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Reiseziel Südindien: Tipps für den Besuch des Meenakshi Tempels von Madurai

Lesezeit: 2 Minuten Eines meiner schönsten Erlebnisse in Südindien war der Besuch des Meenakshi Tempels in Madurai. Hier ist man als ausländischer Tourist in der Unterzahl und kann sich die Rituale wie Hochzeiten, Segnungen, Gebete, Zeremonien etc. der Einheimischen stundenlang aus der Nähe anschauen. Was es noch zu erleben gibt, erfahren Sie hier.

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Reiseziel Südindien: Tipps für den Besuch des Meenakshi Tempels von Madurai

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Reiseziel Südindien: Tipps für den Besuch des Meenakshi Tempels von Madurai

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Der Tempel

Der Meenakshi Tempel befindet sich im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu in der Stadt Madurai. Es ist ein Hindu Tempel und wurde im 12. Jahrhundert errichtet und im 16. Jahrhundert fertiggestellt. Er ist auf einer Fläche von 2 Hektar gebaut und besteht aus vielen Säulenhallen, Schreinen, Räumen, einem Tempelteich und den 12 sehr hohen, reich mit bunten Figuren verzierten Tortürmen, den Gopurams. Der Tempel ist Meenakshi oder Parvati, der Gattin des indischen Gottes Shiva, geweiht.

Besucher

Den meist besuchtesten Tempel in Tami Nadu besichtigen täglich ca. 20.000 Menschen. In Überzahl sind davon indische Pilger, die den Tempel vor allem wegen seiner Größe und dem hohen Alter besuchen. Die Gläubigen laufen den Tempel in einer festen Reihenfolge ab und besuchen dabei zuerst den Meeneakshi Schrein und dann den berühmten Sundareshwara (Shiva) Schrein, immer von außen nach innen. An Feiertagen kann sich die Besucherzahl ohne Weiteres verdoppeln. Für ausländische Touristen ist er ein Muss auf einer Reise durch Südindien.

Geschehen im Tempel

Im Tempel selbst arbeiten ca. 60 Priester und 20 Tempeldiener, die im nördlichen Teil des Tempels wohnen. Die Tempeldiener helfen den Priestern beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Vorbereiten der Rituale. Weiterhin leben eine Vielzahl von Tieren im Tempel, der Tempelelefant Parvati, Kühe, Kamele und auch Papageien, die den Namen der Göttin Meenakshi aussprechen können.

Jedes Jahr gibt es mindestens 11 wichtige Tempelfeste, bei denen die Abbilder von Meenakshi und Shiva in zauberhaften Prozessionen auf den Rathas (Tempelwagen) um den Tempel gezogen werden. Teilweise werden sie auch durch die Stadt getragen.

Neben den großen Festen gibt es täglich viele Hochzeitszeremonien von armen und reichen Indern (vor allem sonntags), religiöse Zeremonien, Weihungen und Gebete, denen man ganz aus der Nähe zusehen kann. Viele Einheimische nutzen den Tempel auch zum Spazierengehen oder für ein Picknick. Alle sind sehr aufgeschlossen und freuen sich über das Interesse von ausländischen Besuchern. Man darf fotografieren und kann wirklich ungeniert stundenlang zuschauen.

Folgendes sollten Sie bei dem Besuch des Tempels beachten:

  • Schuhe müssen am Eingang abgegeben werden
  • Schuhe können gegen ein kleines Entgelt in den dafür vorgesehenen Buden abgegeben werden
  • Sie sollten passende Kleidung tragen
  • Beim Fotografieren Privatsphäre akzeptieren und ggf. vorher nachfragen
  • Viel Zeit nehmen
  • Auch einmal nach oben schauen, es gibt herrliche Verzierungen an den Decken
  • Der Hauptteil des Sundareshwara und Meenakshi Schreins ist nur für Hindus zugänglich
  • Sie sollten sich darauf einstellen, dass es innerhalb des Tempels teilweise sehr laut und eng werden kann

Tempel von außen

Es gibt die Möglichkeit, einen wunderschönen Blick von außen auf die Tempelanlage zu erhaschen:

  1. Auf den Terrassen einiger Ladengeschäfte: Hier lohnt es sich, sich überreden zu lassen, mit in ein Antiquitätengeschäft zu gehen. Es ist kein Problem, nach einem freundlichen Danke das Geschäft auch ohne einen Einkauf zu verlassen.
  2. Am Morgen oder Abend auf einem Dachrestaurant bei einem schmackhaften indischen Menü und einem kühlen Lime-Soda

Lesen Sie mehr zum Thema „Reisen nach Indien“ in meinen Artikeln:

Bildnachweis: saiko3p / stock.adobe.com

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