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Reiseübelkeit – Wie können Sie sie natürlich bekämpfen?

Lesezeit: 2 Minuten Die Vorfreude ist groß. Der Urlaub naht. Doch wer während der Fahrt unter Reiseübelkeit leidet, kann die Vorfreude kaum genießen. Wie man wirksam vorbeugen und natürlich gegen die Reiseübelkeit angehen kann, lesen Sie in diesem Artikel.

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Reiseübelkeit – Wie können Sie sie natürlich bekämpfen?

Reiseübelkeit – Wie können Sie sie natürlich bekämpfen?

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Die Reiseübelkeit macht sich mit einem flauen Gefühl im Magen, Schwindel und Übelkeit bis hin zum Erbrechen bemerkbar. Im Gegensatz zu einem Magen-Darm-Infekt hält die Übelkeit auch nach dem Erbrechen noch an. Die Reiseübelkeit besteht, solange die ungewohnte Bewegung in Zug, Auto, Flugzeug oder auf dem Schiff anhält. In der Regel verschwinden die Beschwerden nach kurzer Zeit, sobald die Bewegung aufhört.

Mit einfachen Maßnahmen kann man der Reiseübelkeit vorbeugen und sie bekämpfen:

Starten Sie Ihre Reise nicht mit leerem Magen, das begünstigt die Reiseübelkeit. Essen Sie vor Reiseantritt etwas Leichtes wie Obst oder Gemüse. Achten Sie darauf, nicht zu viel zu essen, denn auch ein voller Magen begünstigt die Reiseübelkeit. Kauen scheint den Magen zu beruhigen. Daher empfiehlt es sich, während der Fahrt Äpfel, Möhren, Zwieback oder Kekse zu knabbern.

Manchen Menschen hilft es außerdem, eine Zitronenscheibe zu lutschen oder Walnüsse zu essen. Auch auf einer Ingwerwurzel können Sie kauen, da Ingwer gegen die Übelkeit wirkt. Falls der Geschmack von frischem Ingwer Ihnen zu scharf ist, können Sie auch Ingwertabletten aus der Apotheke lutschen oder vor Fahrtantritt einen Ingwer-Tee trinken.

In der Apotheke bekommen Sie auch ein Akupressur-Armband. Dieses wird straff um das Handgelenk gelegt und stimuliert so bestimmte Akupunktur-Punkte gegen die Reiseübelkeit.

Verzichten Sie einige Stunden vor Reiseantritt auf Kaffee, Alkohol und Zigaretten. Das homöopathische Mittel Cocculus kann vorbeugend vor der Fahrt eingenommen werden und auch während der Fahrt lindert es die Beschwerden.

Versuchen Sie ruhig ein- und auszuatmen. Vielleicht probieren Sie es auch mit Singen. Die Atmung wird beim Singen automatisch tiefer. Ein kalter Waschlappen auf Stirn und Nacken kann Linderung bringen. Ebenso wie frische, kühle Luft für Erleichterung sorgt.

Richten Sie den Blick während der Fahrt nach vorne. Wenn es möglich ist, sollten sie selbst fahren. Legen Sie regelmäßige Pausen ein. Wenn es ganz schlimm wird, sollten Sie sofort – wenn möglich – eine Pause machen und sich flach auf den Rücken legen und die Augen schließen.

Bildnachweis: leungchopan / stock.adobe.com

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