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Reisefotografie: Sehenswürdigkeiten gekonnt fotografieren

Lesezeit: 2 Minuten Sie sind die Wahrzeichen der großen Städte, verbinden Geschichte und Gegenwart und ziehen täglich hunderte Touristen mit ihren Kameras auf magische Weise an: Sehenswürdigkeiten. Sehenswürdigkeiten sind äußerst beliebte Motive und werden gerne vor die Linse genommen, allerdings machen sich die Fotografen oftmals nicht allzu viele Gedanken und knipsen einfach drauf los. Die Ergebnisse enttäuschen dann.

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Reisefotografie: Sehenswürdigkeiten gekonnt fotografieren

Reisefotografie: Sehenswürdigkeiten gekonnt fotografieren

Lesezeit: 2 Minuten

Langweilige Fotos vermeiden

Wirklich gute und interessante Fotos von Sehenswürdigkeiten sind schwer zu finden. Komisch, da doch eigentlich täglich hunderte Bilder von den verschiedensten Wahrzeichen in den unterschiedlichsten Städten der Welt geschossen werden. Doch viele Fotografen, die sich mit Reisefotografie nicht sonderlich gut auskennen, machen den Fehler, dass sie ohne große Planung einfach den Auslöser drücken.

So entstehen in der Regel Bilder, die die Sehenswürdigkeiten in ihrer Gesamtheit aus einer gewöhnlichen Perspektive einfangen Werden die entsprechenden Statuen oder Gebäude frontal von der Sonne angestrahlt, hat man quasi keine Chance auf ein interessantes Bild. Doch wie genau lassen sich langweilige Fotos von Sehenswürdigkeiten vermeiden?

Mit der Perspektive spielen

Eine außergewöhnliche Perspektive ist der erste Schritt zu einem spannenden Bild. Spielen Sie einfach ein bisschen herum und prüfen Sie, welche Perspektive zu dem Motiv passen könnte. Viele Gebäude oder Statuen wirken zum Beispiel wesentlich beeindruckender, wenn sie „von unten“ fotografiert werden.

Doch auch ein Standort oberhalb des Motivs kann interessant sein – doch hierzu hat man oftmals keine Möglichkeit. Wenn eine Sehenswürdigkeit sehr groß ist und über die Häuser und Gebäude in der näheren Umgebung ragt, dann kann es eine tolle Wirkung erzeugen, wenn Sie das Motiv von sehr weit weg einfangen.

Eine sehr einfache Methode, die allerdings nicht immer professionell wirkt, ist es, die Kamera etwas schräg zu halten, umso andere Linien im Bild zu erhalten.

Andere Objekte einbeziehen

Jedes Motiv lebt von seiner Umgebung. Wenn beispielsweise eine Gruppe von Menschen vor dem Motiv steht, oder direkt daneben reges Treiben in einem kleinen Café herrscht, dann können Sie durchaus versuchen diese Objekte einzubeziehen. Hier bietet sich natürlich ein Unschärfeeffekt an, Sie sollten also eine möglichst offene Blende und eine kurze Verschlusszeit wählen, damit das eigentliche Motiv im Vordergrund des Bildes steht.

Man kann sie zwar nicht direkt als Objekte in der Umgebung bezeichnen, doch Schatten machen oftmals den Unterschied zwischen einem langweiligen und einem interessanten Bild aus. Ein langer Schatten, der diagonal durch das Bild verläuft, kann zum Beispiel das entscheidende spannende Element darstellen. Natürlich benötigen Sie für ein derartiges Foto etwas Glück. Generell haben Sie in den Morgen- und Abendstunden die besten und interessantesten Lichtverhältnisse. Da kann sich das frühe Aufstehen lohnen.

Bildnachweis:gatsi / stock.adobe.com

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