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Rebsorten: Wann passen Chardonnay, Sauvignon Blanc und Müller-Thurgau?

Lesezeit: 1 Minute Wissen Sie über die wichtigsten Weißweinrebsorten Bescheid und können Sie zu jedem Gericht den passenden Wein anbieten? Wir stellen Ihnen in diesem Artikel Chardonnay, Sauvignon blanc und Müller-Thurgau vor und zeigen, zu welchen Anlässen Sie gut passen.

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Rebsorten: Wann passen Chardonnay, Sauvignon Blanc und Müller-Thurgau?

Rebsorten: Wann passen Chardonnay, Sauvignon Blanc und Müller-Thurgau?

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Chardonnay

Diese Rebsorte gehört mit Recht zu den besten der Welt, denn der Chardonnay ist eine der vielseitigsten Sorten. Am bekanntesten sind die Chablis-Weine aus Frankreich. Aber auch für die Champagner-Herstellung ist der Chardonnay ein bestimmender Qualitätsfaktor. Als typisch gilt der Duft von Melonen und anderen exotischen Früchten, Stachelbeeren oder unreifen Äpfeln. Im Großen und Ganzen besitzen Chardonnay-Weine eine neutrale, frische, fruchtige, teils rassige Art und eine gute Lagerfähigkeit.

Kulinarische Partner: Die leichten, jungen Weine passen gut zu Fisch und Meeresfrüchten, auch mit sahnigen Soßen zusammen. Schwerere Weine aus dem Holzfass passen gut zu gebratenem Fleisch vom Kalb, Schwein, Wild oder Geflügel, auch zu gereiftem, aromatischem Käsespezialitäten.

Sauvignon Blanc

Die weiße Rebsorte wird hauptsächlich im Südwesten Frankreichs angebaut, wo sie zusammen mit der Sorte Semillon die bekannten Sauternes-Weine liefert. Aber auch schon vor 150 Jahren wurde der Sauvignon Blanc unter dem Synonym Muskat-Sylvaner angebaut und ist mittlerweile auch in Übersee zu finden. Der Wein bietet große Aromenvielfalt in Geschmack und Geruch.

Vor allem sind es würzige Aromen, die an Paprika, schwarze Johannisbeeren, Zitrusfrüchte und andere Fruchtaromen erinnern. Bei einer frühen Lese sind im Wein vor allem die grünen Aromen, v. a. grüne Paprika, grüne Bohne und Spargel präsent. Bei später Lese und vollreifem Lesegut treten die fruchtigen Aromen, wie schwarze Johannisbeere, Stachelbeere, Maracuja und Grapefruit in den Vordergrund.

Kulinarische Partner: Er passt bestens zu Fisch, Meeresfrüchten, Pasta mit Sahnesaucen oder kräftigen Spargelgerichte.

Müller-Thurgau

Er ist eine Kreuzung zwischen Madeleine Royal und Riesling. Typisch für diese Weine sind eine harmonische, milde Säure und ein feines, blumiges Muskataroma. Es empfiehlt sich, ihn jung zu trinken. Unter „Rivaner“ versteht man die fruchtigen, spritzigeren und trocken ausgebauten Weine, die eleganter wirken und bis zu drei Jahre lagerfähig sind.

Kulinarische Partner: Er passt gut zu leichten Fischgerichten und Schweinebraten oder eignet sich gerade im Sommer mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser als erfrischender Schoppenwein.

Lesen Sie diesen Artikel, wenn Sie lieber Riesling, Spätburgunder oder Weißburgunder trinken.

Bildnachweis:  ThomBal / stock.adobe.com

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