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Raucherlunge mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Die COPD-Erkrankung wird auch als "Raucherlungen-Erkrankung" bezeichnet. Chronisch bedeutet in diesem Fall dauernd oder dauerhaft; obstruktiv bedeutet Verlegung oder Verengung der Atemwege. Selbst bei dieser chronischen lebensgefährlichen Erkrankung können die biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. Wilhelm Schüßler Linderung der Beschwerden herbeiführen.

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Raucherlunge mit Schüßlersalzen behandeln

Raucherlunge mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 3 Minuten

Von der COPD (Raucherlunge) sind hauptsächlich Raucher und Personen betroffen, die ständig Giftstoffe einatmen müssen. Unter den Giftstoffen versteht man Schadstoffe, Abgase, Chemikalien und andere Substanzen, welche die Lunge in Ihrer Funktion beeinträchtigen können.

Diese Schadstoffe verursachen eine Entzündung direkt im Lungengewebe und zwar speziell in den Bronchien. Durch die andauernde Entzündung in der Lunge, wird das Lungengewebe schwer geschädigt oder gar zerstört.

Anatomie und Funktionsweise (Physiologie) der Lunge:

Die beiden Lungenflügel befinden sich im oberen Bereich direkt hinter dem knöchernen Aufbau des Brustkorbes. Von der Trachea (Luftröhre) gehen zwei dicke Äste zu den beiden Lungenflügeln. Die beiden Äste verkleinern sich und enden in den Bronchien, in den sich die kleinen Bronchiolen mit den Alveolen (Lungenbläschen) befinden.

Diese sind wiederum für den Luft- beziehungsweise Gasaustausch mit dem Blut verantwortlich. Die Alveolen sind mit einem Blutgefäßgeflecht ummantelt, welche das O2 (Sauerstoff) an die Erythrozyten (rote Blutkörperchen) abgeben und von diesen auch das CO2 (Kohlendioxid = verbrauchte Luft) wieder an die Lungenbläschen abgeben, um diese über die Atemwege wiederum abzuatmen.

Alle Bronchien sind mit einer Mukosa (Schleimhaut) ausgekleidet, die wiederum von hauchdünnen Flimmerhärchen bedeckt sind. Diese Flimmerhärchen haben die Funktion, die Bronchien beim Einatmen zu befeuchten, und um Fremdstoffe, wie Staub, Pollen, Chemikalien, Rauchpartikel, etc. aufzufangen und wieder aus dem Lungengewebe heraus zu transportieren (zum Beispiel durch Husten).

Durch das ständige Inhalieren von Zigarettenrauch oder anderen Schadstoffen werden diese Flimmerhärchen zerstört. So kann sich ungehindert eine rezidivierende Entzündung des Lungengewebes bilden. Es geht also
eine Ausleitungs- und Reinigungsfunktion des Lungengewebes für immer verloren.

Diese Symptome können auf eine Raucherlunge hinweisen:

  • Dys- oder Orthopnoe (erschwertes Atmen) durch körperliche Belastung (z.B. Treppensteigen, Laufen, etc.).
  • Produktiver Husten mit Auswurf am frühen Morgen.
  • Viel Sputum (Auswurf) am Morgen.
  • Erkrankung nimmt stetig weiter zu.
  • Leidensdruck wird immer größer durch nachlassende Leistungsfähigkeit.
  • Erwachsene ab einem Alter von ca. 50 Jahren sind nach langjährigem Rauchen davon betroffen.
  • Ähnlichkeit mit einer Bronchitis ist gegeben, die jedoch nicht wieder ausheilen möchte.

Diese Schüßlersalze können bei Raucherlunge hilfreich sein

Ich habe bereits einige Patienten mit diesem Krankheitsbild erfolgreich behandeln können. Hierzu sollten Sie sich einen Mineraldrink aus folgenden Schüßlersalzen herstellen und ihn über den Tag verteilt in langsamen Schlucken trinken (vor dem Trinken die Flasche gut schütteln).

  • Nr. 4 Kalium chloratum D6 (Schleimhaut- und Zellaufbau)
  • Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 (bei chronischer Erkrankung)
  • Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 (fürs leichteres Abhusten und gegen den entstehenden Spasmus beim Husten)
  • Nr. 8 Natrium chloratum D6 (Regenerator des Flüssigkeitshaushaltes)
  • Nr. 14 Kalium bromatum D6 (gegen die Lungenschleimhautreizung und gegen den ständigen Reizhusten)
  • Nr. 18 Calcium sulfuricum D6 (gegen die ständigen Entzündungen im Lungenbereich)
  • Nr. 20 Kalium aluminium sulfuricum D6 (gegen die chronisch-obstruktive Verengung der Atemwege)
  • Nr. 21 Zincum chloratum D6 (Aufbau und Stimulierung des Immunsystems)

Kommt es zu spastischen (krampfartigen) Atembeschwerden, sollte schnellstens eine heiße Sieben mit den biochemischen Mineralsalzen Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 und Nr. 19 Cuprum arsenicosum D6 mit jeweils 10 Tabletten in heißem Wasser aufgelöst mit langsamen Schlucken heiß getrunken werden. Beide Mineralsalze wirken spasmolytisch (entkrampfend).

So sollten Sie die Schüßlersalze dosieren

Hierzu verwenden Sie jeweils 3 Tabletten der oben aufgeführten biochemischen Mineralsalze. Sie sollten sich jedoch Großpackungen kaufen (billiger in der Anschaffung), da Sie diese Mineralsalze mindestens 1 bis 1 ½ Jahre einnehmen sollten. Störfaktoren wie Rauchen oder Einatmen giftiger Substanzen bitte unbedingt vermeiden.

Versuchen Sie darüber hinaus auch speziell angebotene Atemtrainings in Form von Atemübungen direkt an frischer Luft und bei leichter körperlicher Betätigung direkt an frischer Luft durchzuführen. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass Sie dies körperlich noch können.

In vielen Fällen bildet sich durch eine COPD ein Lungenemphysem, die bedeutet, dass die wertvollen Lungenbläschen, die Alveolen starr werden und die entsprechenden Funktionen nicht mehr richtig durchführen können.

In einigen Fällen hilft nur noch eine jeweilige Lungentransplantation. Heilbar ist die Erkrankung leider auf herkömmlichem Wege nicht mehr. Die geschilderten Beschwerden können durch die Einnahme der biochemischen Mineralsalze erträglicher gemacht werden.

Es muss jedem Raucher bewusst sein, dass diese chronische Erkrankung nur sehr schwer und sehr langwierig zu behandeln ist. Das Beste wird sein, das Rauchen aufzugeben. Falls Sie dies nicht alleine schaffen, gibt es sehr gute Heilpraktiker, die Ihnen helfen, gegen die Sucht anzukämpfen.

Bildnachweis: Nightman1965 / stock.adobe.com

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