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Rauchen: Ein Nikotininhalator gibt den Händen etwas zu tun

Lesezeit: 1 Minute Der Nikotininhalator ist eine neue Variante der Nikotinersatzmittel. Durch seine Form, die einer Zigarette ähnelt und dem Mundstück geben sie dem Raucher das Gefühl, etwas in der Hand zu haben, was sie bisher tagtäglich in den Händen hatten.

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Rauchen: Ein Nikotininhalator gibt den Händen etwas zu tun

Rauchen: Ein Nikotininhalator gibt den Händen etwas zu tun

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Mit dem Nikotininhalator führt der Raucher das gewohnte „Hand-zum-Mund-Ritual“ aus

Was viele Raucher, die mit dem Rauchen aufhören wollen, vermissen, ist die Bewegung der Hand mit der Zigarette zum Mund. Diese Bewegung wurde von einem Raucher im Laufe der Jahre viele tausend Mal ausgeführt und ist ihm in Fleisch und Blut übergegangen. Bei der Raucherentwöhnung fällt diese Bewegung normaler weise weg und die ehemaligen Raucher empfinden gerade dies als sehr ungewohnt. Ein psychischer Druck kann sich aufbauen.

Ein Nikotininhalator kann den psychischen Druck abmildern und die Erfolgschancen erhöhen, endlich Nichtraucher zu werden

Der Inhalator besteht aus einem transparenten Röhrchen, das an beiden Enden mit einer Aluminiumfolie versiegelt ist. In der Patrone befindet sich ein poröser Stopfen aus Polyethylen, der Nikotin und Menthol enthält.

Vor Gebrauch des Nikotininhalators wird die Patrone in das Mundstück eingeführt und damit wird automatisch die Versiegelung geöffnet. Der entstandene Luftstrom setzt das Nikotin und Menthol aus dem Stopfen frei.

Nikotininhalator: Die Anwendung sollte etwa 20 Minuten dauern

In dieser Zeit wird durch die Inhalation das Nikotin freigesetzt und über die Mundschleimhaut resorbiert. Eine spürbare Wirkung tritt bereits nach dem ersten Zug ein. Der Nikotininhalator sollte nur angewendet werden, wenn auch ein Verlangen nach einer Zigarette besteht oder Entzugserscheinungen aufkommen.

Die Dosierung ist je nach Raucher individuell, eine Inhalatorpatrone kann etwa 4 Zigaretten ersetzen. Durchschnittliche Raucher benötigen pro Tag etwa 6 bis 10 Patronen, starke Raucher etwa 10 bis maximal 16 Patronen.

In welchen Fällen darf man Nikotin-Ersatzpräparate nicht anwenden?

  • nach einem kurz zurückliegenden Myokardinfarkt (innerhalb der letzten drei Monate
  • bei einer unstabilen Angina pectoris
  • bei schweren Herzrhythmusstörungen
  • bei akutem Schlaganfall
  • Frauen in der Schwangerschaft und in der Stillzeit

Man sollte nicht zwischen verschiedenen Präparaten zur Raucherentwöhnung wechseln, da die Nikotinersatzmittel unterschiedlich konzentriert sind und die Verfügbarkeit des Nikotins bei den einzelnen Darreichungsformen variieren kann.

Bildnachweis: nito / stock.adobe.com

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